(openPR) Die Wellen um die Frage, ob Liechtenstein ein Paradies für Steuersünder ist, schlagen derzeit auf höchster Regierungsebene auf und beschäftigen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Liechtensteiner Regierungschef Otmar Hasler. Die Positionen in der Frage, ob der Bundesnachrichtendienst (BND) rechtlich und moralisch korrekt gehandelt hat, eine CD mit vertraulichen Daten einem Mittelsmann abzukaufen, ist noch nicht abschließend zu bewerten. Wenn sich anhand der Daten ein Steuerskandal aufdecken lässt, mag man sagen: Gottseidank. Aus Sicht der LGT Bank und der Liechtensteiner Staatsführung regiert jedoch die Empörung.
Ausgangspunkt der ganzen Affäre ist ein kleines, jedoch ganz und gar nicht unbedeutendes Detail: ein unverschlüsselter Datenträger. „Wie kann es sein, dass ein Bankhaus offensichtlich hochsensible Daten unverschlüsselt aufbewahrt?“ fragt Frank Schlottke, Geschäftsführer der auf IT-Sicherheit spezialisierten Firma Applied Security (apsec) aus Stockstadt am Main. „Ungeachtet der Tatsache, dass dies in diesem Fall möglicherweise kriminelle Machenschaften enttarnt, kann das das Vertrauen der Kunden in die LGT Bank nachhaltig erschüttern. Sind andere Banken auch so vertrauenseelig, dass schon nichts passieren wird?“
Schlottkes Kollege Dr.Volker Scheidemann ergänzt „Die Meldungen über den Verlust von Datenträgern mit hochsensiblen Daten kommen in den letzten Wochen regelmäßig. Ich erinnere nur an den Verlust von 25 Millionen Kontendaten bei der britischen Steuerbehörde Ende 2007.“
Verschlüsselung von Daten ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, den nächsten Datenklau zu verhindern. Nicht umsonst ist die Verschlüsselungslösung fideAS® file enterprise von apsec beim Innovationspreis 2007 der Initiative Mittelstand in der Kategorie IT-Sicherheit ausgezeichnet worden.
Die Möglichkeit zum Schutz ist da, nur handeln müssen Banken und Firmen selbst, sonst ist der nächste Datenklau-Skandal nur eine Frage der Zeit.








