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Einführung in Methoden interkulturellen Trainings

11.07.200508:46 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Einführung in Methoden interkulturellen Trainings

(openPR) Kompetenzzentrum für interkulturelles Lernen und Lehren

Das "Institut für Interkulturelle Didaktik e.V." ist ein gemeinnütziger Verein. Er greift zurück auf Erfahrungen, die im "Institut für Interkulturelle Didaktik" der Universität Göttingen gemacht wurden und setzt dessen Arbeit in begrenztem Umfang fort. Der Verein arbeitet schwerpunktmäßig auf Gebieten, die mit Lehren und Lernen in interkulturellen Kontexten verbunden sind. Dabei gilt der Integration von Weiterbildungsveranstaltungen vor Ort und Lernen mit neuen Medien (E-Learning, computergestütztes Lernen) unser besonderes Interesse.



Die zunehmende Globalisierung und Multikulturalisierung unserer Lebensverhältnisse und unserer Arbeitswelt stellen vielfältige neue Anforderungen, auf die wir uns durch interkulturelles Lernen vorbereiten müssen. Durch interkulturelles Training wird interkulturelles Lernen in gezielter Weise unterstützt. Im folgenden sollen unsere Konzepte von interkulturellem Lernen und interkulturellem Training knapp skizziert werden.

Interkulturelles Lernen als Sensibilisierung, Orientierung und Aneignung von Kompetenzen
Interkulturelles Lernen umfasst Sensibilisierung, Orientierungsowie die Vermittlung interkultureller Kompetenzen. Sensibilisierung bezieht sich dabei auf die Entwicklung des Bewusstseins für die kulturelle Bedingtheit von – fremdem und eigenem – menschlichen Verhalten und die Schärfung der Wahrnehmung für kulturelle Differenzen, aber zugleich für Gemeinsamkeiten, aus denen sich Möglichkeiten wechselseitigen Lernens und produktiver Kooperation ergeben. Orientierung bezieht sich auf praktisches und theoretisches Wissen: auf Kenntnisse über Land und Leute, Informationsquellen und Referenzen, auf kultur- und kommunikationstheoretische Kenntnisse, auf Einstellungen und Bewertungen erwerben, und auf Wissen, das für selbsttätiges Weiterlernen (z.B. im Internet) benötigt wird.. Kompetenzen beziehen sich auf Fähigkeiten, Verhalten und "Können". Und wie andere Kompetenzen auch, so lassen sich interkulturelle Kompetenzen gliedern in

* Sachkompetenzen (z.B. Alltagskompetenzen oder kulturstrategische Kompetenzen),
* Sozialkompetenzen (z.B. Empathie, kommunikative Kompetenz, Expressivität oder interkulturelle Teamfähigkeit) sowie
* Selbstkompetenzen (z.B. kulturelle Selbstreflexion und Selbstregulierung in interkulturellen Kontexten).

Während interkulturelle Kompetenzen und interkulturelle Orientierungen auch mittelfristig vermittelt und entwickelt werden können, ist die Entwicklung zur "interkulturellen Persönlichkeit" eine Angelegenheit längerfristiger Lernprozesse.

Funktionen interkulturellen Trainings
Interkulturelles Training fördert in erster Linie Fähigkeiten zum Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung und zum angemessenen Verhalten im Ausland, gegenüber Ausländern im Inland und in anderen interkulturellen Kontexten (z.B.auf internationalen Konferenzen). Es hat jedoch auch immer Auswirkungen auf kulturelles Lernen, d.h. auf das Bewusstsein für eigene kulturelle Prägungen und eigene kulturelle Identität. Und es weist über sich hinaus auf transkulturelles Lernen, d.h. auf Situationen, in denen wir mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung gemeinsam an neuen Kulturformen arbeiten, die über die der Beteiligten hinausweisen.

Zielgruppen für interkulturelles Training sind

* Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit im Ausland arbeiten (z.B. Entwicklungshelfer, Experten, Manager, Militärangehörige, Berater etc.),
* Personen, die aus privaten Gründen längere Zeit im Ausland verbringen (z.B. als Familienangehörige oder Touristen),
* Personen, die an Kulturaustauschprojekten mitarbeiten (z.B. Austausch von Jugendlichen, Studenten, Praktikern,Künstlern, Wissenschaftlern etc.),
* Personen, die an Partnerschaftsprojekten mitwirken (z.B. Städtepartnerschaften, Schulpartnerschaften etc.),
* Personen, die Ausländer im Inland betreuen und beraten (z.B. Studenten, Migranten, Touristen etc.) sowie
* Personen, die in international operierenden Organisationen mit Mitarbeitern tätig sind (z.B. in multinationalen Unternehmen, internationalen Organisationen, Religionsgemeinschaften oder anderen Vereinigungen).

Unsere Trainingsangebote
Diese beziehen sich im besonderen auf folgende Maßnahmen:

* Grundtrainings zur Sensibilisierung für interkulturelle Kontexte, interkulturelle Situationen und interkulturelle Kommunikation;
* Weiterbildung von interkulturellen Trainern;
* Seminare zum Design interkultureller Trainingsmassnahmen;
* Durchführung des von uns entwickelten "Fünf-Kulturen-Spiels";
* Tutor-Training für das "Fünf-Kulturen-Spiel" sowie
* Interkulturelles Lernen mit Hilfe von E-Learning.

Das„Institut für Interkulturelle Didaktik e.V.“ (IKUD) entwickelt und erprobt seit mehreren Jahren "Bausteine" für interkulturelles Lernen. Aus diesen Bausteinen werden zielgruppenspezifische Trainingsmaßnahmen entwickelt. Zu diesen Bausteinen gehören im besonderen Übungen zur

* Kulturkontrast-Erfahrung,
* kulturellen Selbsterfahrung (z.B. Selbstbeobachtung und Selbstbefragung),
* kulturellen Fremderfahrung,
* interkulturellen Interaktionserfahrung sowie
* zur transkulturellen Erfahrung.

Unsere Trainings zeichnen sich durch Methodenvielfalt aus. Im besonderen schließen sie

* interkulturelle Fallstudien (z.B. Analysen kritischer Ereignisse, "Kulturassimilator"- Übungen oder mehrperspektivische Fall-Rekonstruktionen),
* interkulturelle Erkundungen (als reale, audio-visuelle oder simulierte Erkundungen),
* komplexer Simulationen (z.B. Rollenspiele, interkulturelle Interaktionsspiele, Fünf-Kulturen-Spiel" etc.) sowie
* Übungen zur interkulturellen Kommunikation verschiedener Art (Wahrnehmungsübungen, Verfremdungsübungen, etc. ) ein.

Flankiert werden diese praktischen Übungen

* von knappen theoretischen Begründungen, die den Sinn der praktischen Übungen verständlich werden lassen,
* von einer Einführung in länder- und kulturkundliche Informationsquellen (einschließlich Internet-Adressen) und
* von Hinweisen auf weiterführende Trainingsmöglichkeiten, insbesondere auch länder- und kulturspezifischer Art.


Zu diesen Themenbereichen führen wir regelmäßig Veranstaltungen und Semiare durch. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ikud.de/termine

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