(openPR) Online-Netzwerke sind beliebte Hilfe bei der Urlaubsplanung – aber längst nicht für alle Zielgruppen
Köln, 09.05.2011. Knapp ein Drittel der Mitglieder von Online-Netzwerken nutzt diese auch für Aktivitäten rund um das Thema Urlaub. Am häufigsten zum Lesen von Kritiken, für die Suche nach Urlaubsideen und zum Austausch von Urlaubstipps. Doch hier gibt es große Unterschiede zwischen unterschiedlichen touristischen Zielgruppen („Reisetypen“): Besonders hoch ist die urlaubsbezogene Nutzung bei den „Serviceorientierten Paradiessuchern“ und bei den „Genügsamen Planern“.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der Paradiessucher ist allgemein sehr internetaffin und informiert sich vor seinen Urlauben zur Steigerung der Vorfreude gerne und umfangreich. Dieses Bedürfnis wird in den Online-Netzwerken ausgiebig bedient. Der Planer hingegen ist vor allem Gewohnheitsmensch, der immer die Kontrolle behalten möchte. Daher bereitet er sich auf Reisen intensiv vor und plant viele Details bereits im Vorfeld. Zudem berichtet er seinen Mitmenschen gerne von seinen Reisen und wird häufig nach Tipps gefragt. Auch für diese Bedürfnisse sind die Netzwerke wie geschaffen.
Dies sind Ergebnisse aus dem „Social Network Report“ des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope. Die Studie analysiert den Umgang touristischer Zielgruppen mit sozialen Online-Netzwerken. Dazu wurden im Februar 2011 insgesamt 1.005 deutsche Internetnutzer repräsentativ befragt.
Großer Einfluss von Social Media bei Urlaubsbuchung
Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt das Internet, um Reisen zu buchen. Große Unterscheide gibt es jedoch auch hier zwischen den verschiedenen Reisetypen: Während der Informierte Abenteurer (67%) und der Genügsame Planer (58%) überdurchschnittlich häufig Reisebuchungen im Internet durchführen, liegen der Gelassene Begegnungssucher (31%) und der Familiäre Balancesucher (38%) klar unter dem Durchschnitt.
Welchen großen Einfluss Social Media bei diesen Buchungsentscheidungen hat, zeigte sich bereits in einer repräsentativen Trendscope-Studie im Jahr 2010: Knapp zwei Drittel der Deutschen haben ihre Urlaubsentscheidungen schon einmal von Bewertungen und Meinungen im Internet abhängig gemacht – sowohl in positiver, als auch in negativer Hinsicht.
Nutzen von Online-Netzwerken für die Touristik noch ausbaufähig
Die bekanntesten Online-Netzwerke in Deutschland sind Facebook (87% Bekanntheit), Twitter (68%) und Stayfriends (60%). Lediglich 6% der Deutschen geben an, überhaupt keine sozialen Online-Netzwerke zu kennen. Unter den Reisetypen zeigen die Serviceorientierten Paradiessucher die höchste Affinität zu den Netzwerken: Von ihnen sind 83% Mitglied eines Netzwerkes, weit mehr als die Hälfte davon (59%) bei Facebook. Der Anteil an Netzwerk-Verweigerern hingegen ist unter den Zielorientierten Rationalisten (36%) und den Gelassenen Begegnungssuchern (33%) überdurchschnittlich hoch.
Die Studie offenbart außerdem das große zukünftige Potenzial der Online-Netzwerke als Marketingkanal für die Touristik: 39% der Menschen, die in den Netzwerken bislang keine Aktivitäten rund um das Thema Urlaub zeigen, können sich vorstellen, dies zukünftig zu tun. Besonders groß ist dieses Potenzial unter den Informierten Abenteurern (56%), einer Zielgruppe welche die Abwechslung sucht und sich sowohl im Vorfeld als auch während einer Reise ausgiebig informiert.
Weitere Informationen zur Studie und den Trendscope Reisetypen: www.reisetypen.de













