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Datenwolken mindern Risiko für Jungunternehmen

05.05.201116:23 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützte innovative Projekt BCI fördert die Ansiedlung von Start-Ups

Cloud Computing ist derzeit in aller Munde. Denn die Datenwolken sind der zukunftsweisende Trend der IT-Branche. Die Grundidee ist einfach wie genial: Anbieter stellen Computer, Server und Software zur Verfügung, auf die Kunden aus der Ferne bei Bedarf zugreifen können – zum Beispiel, um Daten auf ihnen zu speichern. Cloud Computing ist zentraler Bestandteil moderner Unternehmens-IT. In den vergangenen Jahren entwickelte sich daher ein Markt leistungsfähiger Produkte nahezu aller namhaften Hersteller, mit Angeboten für den weltweit operierenden Industriekonzern bis hin zum mittelständischen Unternehmen. Im Rahmen des Projekts „Berlin Cloud-based Infrastructures“ (BCI) der Technischen Universität Berlin soll die Nutzung von Cloud Computing in einem neuen Anwendungsbereich erforscht werden.



Junge Firmen - auch Start-Ups, die in Technologie- und Gründungszentren ansiedeln - verfügen zunächst über keinerlei IT-Infrastruktur. Sie müssen in Server und Arbeitsplätze, Netzwerke und Softwarelizenzen investieren, die Systeme konfigurieren und warten. Das kostet Zeit und Geld und hat in der Regel wenig mit den Kernkompetenzen und dem Aufbau des Geschäfts gemein.

An dieser Stelle setzt das Projekt BCI an. „Durch die Einführung von Cloud Computing soll jungen Firmen on demand eine passende Infrastruktur bereitgestellt werden, die flexibel mit den steigenden Anforderungen der Firmen mitwachsen kann, ohne Kapital zu binden“, erklärt Prof. Dr. Odej Kao, Leiter des Projekts. Er beschreibt das Cloud-Computing als eine neue Herangehensweise in Aufbau, Betrieb und Nutzung einer IT-Infrastruktur, denn es ist auf ein breites Gebiet von Anwendungsfeldern übertragbar.

„Im Rahmen des Projekts soll die Migration klassischer IT-Infrastrukturen in Cloud Computing exemplarisch in ausgewählte praktische Anwendungsfelder eingeführt werden“, sagt Kao. So können die technologischen Voraussetzungen und Möglichkeiten des Cloud Computing getestet, aber auch Aussagen über seine ökonomischen Auswirkungen getroffen werden.

Kao und sein Team schaffen eine virtualisierte Serverlandschaft, das heißt, sie trennen Software- von Hardwareebene. Doch die technischen Feinheiten des Systems bleiben für die Nutzerinnen und Nutzer verborgen. Sie haben vielmehr die Illusion, an einem herkömmlichen Rechner zu arbeiten. Ganz unkompliziert melden sie sich mit einem Benutzernamen und Passwort in der Cloud an. So können auch technisch wenig versierte Personen die Plattform nutzen.

Die Technische Universität arbeitet bereits mit drei Start Ups zusammen, die auf die Anschaffung von Arbeitsplatzrechnern und Server-Systemen verzichtet haben und stattdessen die Cloud-basierte Infrastruktur nutzen. Die Informatiker des Projekts stehen in engem Kontakt mit den Unternehmen, um fortwährend Feedback zu erhalten und Probleme sowie Änderungswünsche frühzeitig in den Entwicklungsprozess einfließen zu lassen.

Nach Ende des finanziell durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützten Projekts soll die Datenwolke vom Rechenzentrum der Technischen Universität übernommen werden, sodass alle Fachbereiche auf sie zugreifen und nutzen können. Das neue System ist einzigartig gegenüber anderen deutschen und europäischen Universitäten. Es kann daher als Vorbild für andere Cloud-basierte Infrastrukturen dienen.

„Auch für die Technologie- und Gründerzentren ist die Teilnahme an diesem Projekt vorteilhaft“, sagt Prof. Dr. Kao. Sie können durch das Angebot einer Cloud-basierten IT-Infrastruktur ihre Attraktivität für potenzielle Mieter erhöhen und damit auch ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mittelfristig, so hoffen die Forscher, wird BCI dazu führen, dass das mit einer Firmengründung verbundene Risiko sinkt und dadurch die Zahl der Jungunternehmen in Berlin steigt. Prof. Kao lädt interessierte Technologie- und Gründerzentren sowie Jungunternehmen dazu ein, sich über die Vorteile Cloud-basierter IT-Infrastrukturen zu informieren und das im Rahmen des Projekts aufgebaute System kostenlos und unverbindlich zu erproben.

Kurzinfo:
Projekt: Berlin-Cloud-Based-Infrastructures
Fördernehmer: Technische Universität Berlin
Bezirk: Tiergarten (TU-Berlin)
Zukunftsfeld: Informations- und Kommunikationstechnologie
EU-Förderung: EFRE-Förderung: 498.667 Euro
Förderzeitraum: 01.10.2009 bis 30.09.2011

Weitere Informationen zur EU-Förderung in Berlin:

www.berlin.de/strukturfonds

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