(openPR) Designer Marcus Schütz schuf Schapka Berolina.
Als sich 988 der Kiewer Großfürst Wladimir in Anna von Byzanz, Schwester von Kaiser Basileios II. von Konstantinopel verliebte, musste er den orthodoxen Glauben annehmen, um die Pupurgeborene heiraten zu dürfen. In einer folgenden Massentaufe der Rus am Dnjeper beendet er das Heidentum in Russland. Als Zeichen, dass nun der orthodoxe Glauben an Russland übergegangen war, sendeten der Legende nach die byzantinischen Kaiser Basileos II. und Konstantin Monomach eine goldene, mit Edelsteinen besetzte Kopfbedeckung nach Russland. Mit dieser Schapka Monomacha krönte sich Iwan der Schreckliche 1547 zum Zaren von Moskau und aller Russen. Mit Billigung des Zarentitels durch den Patriarchen von Konstantinopel entstand die Idee der Schaffung eines „Dritten Rom“. Das „Zweite Rom“ war 1453 mit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen untergegangen.
Nach Untergang des Zarenreiches 1917 wurde Berlin ein beliebter Wohnsitz begüterter Exilrussen. Legendär war der schwule Fürst Kropotkin – ein Nachfahre der Rurikiden – mit seinen ausschweifenden Gelagen am KuDamm. So hing schon in den Zwanziger Jahren der Stadt der Partytitel an. Mit dem Fall der Mauer explodierte in Berlin die Techno-Szene. Berlin wurde zur inoffiziellen Party-, Techno- und schwulen Welthauptstadt. In dampfenden Industrieruinen stampften nicht nur Extremitäten sondern auch vor allem erigierte Glieder: Love-Parade, Christopher Street Day, schwules Ostertreffen der Lederszene, Folsom Street Fair der Fetisch- und Gummiszene, Rudelficken auf Bareback- und Russisches Roulett auf HIV-Partys sowie dekadente Russendiskos erinnern an den Sündenpool ausschweifender Gelage römischer Cäsaren.
Der Designer Marcus Schütz schuf nach dem Vorbild der russischen Zarenkrone „Schapka Monomacha“ eine mit Zobel verbrämte und mit Edelsteinen besetzte „Schapka Berolona“ für Berlin – das „Vierte Rom“.
Weiter Info unter: http://www.marcus-schuetz.de/html/schapka_berolina.html









