(openPR) Berlin, 03. Mai 2011 – Auf mehreren Gebäuden der Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG in Berlin, Tegel-Süd, hat die Berliner Energieagentur (BEA) erstmals eine Photovoltaikanlage errichtet, deren Module aus besonders ressourcenschonenden Solarzellen bestehen. Maria Krautzberger, Staatssekretärin für Stadtentwicklung, hat die neue Anlage heute im Vorfeld der bundesweit stattfindenden „Woche der Sonne“ zusammen mit den Mitgliedern des GEWOBAG-Vorstands Hendrik Jellema und Markus Terboven, sowie dem BEA-Geschäftsführer Michael Geißler in Augenschein genommen. Hendrik Jellema kündigte bei diesem Ortstermin an, dass die aus der Vermietung des Daches an die BEA erzielten Einnahmen der ersten zwölf Monate an ein ökologisches Kinder- und Jugendprojekt gespendet werden. Die Auswahl dieses lokalen Kiezprojektes erfolgt gemeinsam mit dem örtlichen Mieterbeirat der GEWOBAG.
Die BEA hat auf drei Dächern in der Biedenkopferstraße insgesamt 443 Module des norwegischen Herstellers Innotech Solar installiert. Die Solaranlage hat eine Leistung von 102 KWp, liefert im Jahr 92 MWh Strom für das öffentliche Netz – das entspricht dem Jahresverbrauch von 30 Berliner Haushalten – und spart jährlich 61 Tonnen klimaschädlicher Kohlendioxidemissionen ein.
Die GEWOBAG bewirtschaftet in Tegel-Süd 3.000 Wohnungen. Die Häuser mit der neuen Photovoltaikanlage stammen aus den 30er Jahren und wurden zwischen 1999 und 2003 umfassend modernisiert. Heute sind die Wohnungen bei Singles, älteren Menschen und zunehmend jungen Familien beliebt. Die Mieter schätzen neben dem modernen Wohnstandard insbesondere die begrünten Innenhöfe, den üppigen Baumbestand sowie die Mietergärten. Die Photovoltaikanlage reiht sich als Baustein in die vielfältigen Aktivitäten zum Klimaschutz ein: Neben Solaranlagen und Blockheizkraftwerken engagiert sich die GEWOBAG im Rahmen zahlreicher Gebäudemodernisierungen für die Energieeinsparung.
Den heutigen Besichtigungstermin in Tegel-Süd haben Auszubildende der BEA und der GEWOBAG für einen gemeinsamen Workshop genutzt: Bevor die Anlage begutachtet wurde, tauschten sich die Nachwuchskräfte zur Photovoltaiktechnik und zu den Herausforderungen einer energetischen Gebäudemodernisierung aus.
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