(openPR) Auch für meinen Beruf könnten meine Initialen RR stehen: Reisen und Reden. Reisen, zu meinen Vorträgen und Veranstaltungen. Reden, immer über ein Thema: Wie komme ich zu neuen Kunden? Dabei treffe ich viele interessante Menschen, Leistungsträger unserer Gesellschaft, große Stars und „kleine Sternchen“. Wer mich zuletzt in der persönlichen Begegnung besonders beeindruckte – und warum – lesen Sie hier.
Samstag, 26.02.11, Hugo’s Bar, München
Lieber Franck, erst wenn man das ‚A’ in deinem Vornamen als ‚O’ ausspricht, weiß man, dass du, der große „Frooonck“ Ribéry, gemeint bist. Zusammen sitzen wir in deinem Stammlokal, gemeinsam geladen zu einer Geburtstagsfeier. Alle feiern ausgelassen. Mittendrin du, das Fußballgenie, der Superstar, wie unter einer Käseglocke. Nieder geschlagen siehst du aus. Verständlich. Habt ihr doch heute eines der wichtigsten Spiele der Saison verloren. Vor zwei Stunden warst du noch auf dem Platz und nun sitzt du da neben mir. Das Fußballgenie, der Superstar. Ohne Schuhe sitzt du da – die hast du gerade ausgezogen. Wahrscheinlich sind deine Füße geschwollen ... geschwollen sind auch einige der Kommentare, die du heute über dich ergehen lassen musstest, von wegen Niederlage. Du sagst nicht viel, und wirkst, wie oft, etwas nachdenklich. Du sagst nur: „Nein, wir haben heute nicht verloren ...“ Für einen Moment scheint es, als ob keine Musik mehr läuft, so still ist es. Du beendest deinen Satz: „... sondern gewonnen – gewonnen an Erfahrungen, und an Erkenntnissen.“ Diese Aussage hallt bei mir nach. Hallt sogar noch nach, als ich später im Taxi nach Hause sitze. Ribéry hat in wenigen Worten auf den Punkt gebracht, wofür ich in meinen Vorträgen ein paar Sätze mehr brauche: Aus der üblichen Schiene „Gewinn oder Verlust“ herauszutreten und stattdessen in den Kategorien „Gewinn und Sinn“ zu denken und zu lernen. Dass es keinen Sinn macht, über Verlust nachzudenken, sondern besser ist, Erkenntnisse zu gewinnen, die man in Entwicklung umsetzen kann. Das, was vor zwei Stunden passierte, ist schon längst Vergangenheit. Er ist eben eine Klasse für sich: Franck denkt nicht nach, er denkt vor.
Herzlichst,
Ihr
Roger Rankel











