(openPR) Neualbenreuth. „Vorreiter im Freistaat“ lautete eine der Schlagzeilen, als das Kurmittelhaus Sibyllenbad im Frühjahr 2008 eine begehrte Urkunde des TÜV Rheinland zum Qualitätsmanagement in Empfang nehmen durfte. Als erstes Heilbad in Bayern hatte das Kurmittelhaus auch hier wieder Zeichen gesetzt.
Jährlich musste sich Leitung und Team des Kurmittelhauses seitdem den Wiederholungsaudits der unabhängigen Prüfer stellen. Heuer, nach drei Jahren, stand nun wieder „das große Audit“ für das Sibyllenbad an.
Für den Chef des Bades, Gerhard Geiger hatte unmittelbar nach Übernahme der Werkleitung das Qualitätswesen deutlich ins Zentrum der Aktivitäten des Sibyllenbades gerückt, kein Grund zur Beunruhigung. „Wir verdanken dem QM-System klare Abläufe und Prozesse, definierte Verantwortlichkeiten im ganzen Haus und systematische Verbesserungsaktivitäten“, so der Werkleiter und ergänzt, „das spüren auch unsere Gäste“.
Wenngleich ein geprüftes Qualitätssystem auch viel mit Bürokratie zu tun habe, so sei doch letztlich der erkennbare Nutzen für die Kunden zentral und der Aufwand lohne sich, sagt die QM-Beauftragte Ursula Stingl. Sie sieht in dem System auch einen wichtigen Mosaikstein für den derzeitigen Erfolg des Sibyllenbades. „Die höchsten Besucherzahlen seit 12 Jahren und ein rückläufiges Betriebsdefizit zeigen, wie wir systematisch besser werden“, so Stingl.
Intensiv auf „Herz und Nieren“ geprüft wurden heuer wieder alle Bereiche des Kurmittelhauses. Von Abfallentsorgung über Hygiene und Reinigung bis zu Zielvereinbarungen checkten die Mitarbeiter des TÜVs alle wesentlichen Themen des Neualbenreuther Hauses. Neben Gesprächen und Einsicht in Unterlagen machten sie sich auch vor Ort in den einzelnen Bereichen ein Bild vom Qualitätswesen im Bad.
Gegen Abend dann das Urteil der unabhängigen Prüfer: Die Urkunde an der Badekasse wird erneuert, Sibyllenbad erhält zum zweiten Mal das TÜV-Siegel - bis 2014.












