(openPR) Ein Thema zieht sich durch alle Bücher Richard David Prechts: Tierethik. Im Campus Magazin UNICUM (Ausgabe 05/2011) sprach der Philosoph über seine Inkonsequenz in punkto Tierversuche und Tierverbrauch zu Lehrzwecken.
„Da bin ich nicht hundertprozentig konsequent, und zwar, weil ich Probleme mit totaler Konsequenz habe. Dann wäre man nicht nur Vegetarier, sondern Veganer“, sagt der Philosoph und Bestsellerautor. „Dann müsste man versuchen, seine Freunde zu bekehren und denen damit unglaublich auf den Senkel gehen. Man manövriert sich damit in ein gesellschaftliches Abseits, von wo keine Einwirkung auf die Gesellschaft möglich ist.“
Es gebe Ausnahmen, die Tierversuche legitimieren: „Wenn für die Krebs-, Aids- oder Parkinsonforschung Affen gebraucht werden, ist das etwas völlig anderes. Ich weiß, dass es Tierrechtler gibt, die das inkonsequent finden, aber – wie gesagt – ich bin inkonsequent“, konstatiert Precht. In der Lehre sehe das allerdings anders aus. Da würde die moderne Technik Tierversuche überflüssig machen, so der prominente Tierschützer.
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