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Philosoph Precht diskutiert über die Zukunft der Arbeit

26.02.201916:52 UhrKunst & Kultur
Bild: Philosoph Precht diskutiert über die Zukunft der Arbeit
Richard David Precht. Foto: Amanda Berens.
Richard David Precht. Foto: Amanda Berens.

(openPR) Mannheim, 26. Februar 2019 – Wie wir heute arbeiten, hat nur noch wenig damit zu tun, wie wir in zehn Jahren arbeiten werden. Mit der Digitalisierung wird sich auch die Arbeitswelt für uns Menschen dramatisch ändern. Die große Frage lautet: Wie gelingt innovative Wertschöpfung im digitalen Wandel? Antworten und Anregungen dazu soll die Veranstaltung mit dem Philosophen Richard David Precht am Mittwoch, 5. Juni 2019 im Capitol Mannheim liefern.



In der Arbeitswelt 4.0 stehen Menschen mehr denn je mit Computern im Wettbewerb. Diese rechnen und denken schneller als wir. Und sie erledigen automatisierbare Arbeiten effizienter und mit höherer Qualität. Was bleibt für die Menschen in der digitalen Welt? Neben Arbeiten, bei denen wir mit- und untereinander agieren, hat der Mensch vor allem ein weiteres, starkes Alleinstellungsmerkmal.

Menschen sind eigentlich nur da ganz Mensch, wo sie spielen. Denn nur dort sind sie auch schöpferisch und kreativ. Davon war schon Friedrich Schiller überzeugt. Dank seines schaffenden Geistes und seiner Kreativität unterscheidet sich der Mensch nicht nur von anderen Wesen, sondern auch von Computern. Deshalb ist unsere Gesellschaft mehr denn je auf das Alleinstellungsmerkmal Kreativität angewiesen.

Dies kann der deutsche Philosoph Richard David Precht nur bestätigen. Zum einen sei die Welt unübersichtlicher geworden. Zum anderen werde die digitale Revolution unsere Lebens- und Arbeitsweisen ebenso radikal verändern wie die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert.

Der Philosoph warnt davor, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt Millionen Arbeitsplätze kosten könne. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und unsere Gesellschaft seien viel gravierender als wir uns dies eingestehen würden.

„Wir dekorieren auf der Titanic die Liegestühle um“, so Precht. „Aber nur Liegestühle umstellen reicht nicht, wir müssen die Titanic vor dem Untergang bewahren.“ Der Philosoph fordert deshalb eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, wie wir die Lebens- und Arbeitswelt gestalten wollen und wie wir Wertschöpfung in der digitalen Welt erzielen können?

STARTUP MANNHEIM und Kreativregion e.V. konnten mit Richard David Precht einen der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum gewinnen, um einen öffentlichen Diskurs in der Metropolregion Rhein-Neckar anzuregen. Nach seiner Keynote wird er gemeinsam mit Vertreter*innen der Industrie, der Kultur- und Kreativwirtschaft und der Startup-Szene aus Mannheim und der Region auf dem Podium diskutieren.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 5. Juni 2019 im Captiol Mannheim statt. Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.capitol-mannheim.de

Kurzprofil Richard David Precht
Prof. Dr. Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist sowie Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem sensationellen Erfolg mit „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung „Precht“ im ZDF.

Veranstalter
Der Veranstalter STARTUP MANNHEIM ist die Dachmarke der Mannheimer Gründungsförderung. Auftrag der städtischen Tochtergesellschaft mg:gmbh ist es, innovative, digitale und innovative Startups in Mannheim anzusiedeln und zu fördern. Sie betreibt acht Startup-Zentren mit 30.000 Quadratmetern Gesamtfläche, mit fast 300 Entrepreneuren und einem vielseitigen Branchenspektrum – von Kultur- und Kreativwirtschaft bis hin zu Hightech-Startups aus den Bereichen Industrie 4.0, MedTech und IT. Ziel ist es, das Mannheimer Startup-Ökosystem dynamisch zu entwickeln und die überregionale Wahrnehmung als Startup-City weiter zu erhöhen. Dafür schafft STARTUP MANNHEIM optimale Rahmenbedingungen mit Förderungen, Finanzierungen, Beratung, Inkubatoren, Acceleratoren, Co-Working Spaces und Netzwerken. Wichtiger Standortfaktor ist ein Netzwerk aus global agierender Industrie mit Schnittstellen zu Mittelstand und Universitäten. Die mg:gmbh fördert darüber hinaus die kulturelle Stadtentwicklung, um Themen wie Startup-Kultur, Digitalisierung, Kunst, Kreativwirtschaft und Stadtgesellschaft zu koordinieren und zu verbinden. So schafft sie attraktive urbane Atmosphären und Kieze, die Mannheim für Startups lebenswert machen.
https://startup-mannheim.de

Kooperationspartner
Der Kreativregion e.V. wurde im Juli 2015 in der Metropolregion Rhein-Neckar gegründet. Zweck des Vereins ist es, die Kultur- und Kreativwirtschaft zu fördern, die Kreativwirtschaft mit ihren zentralen Faktoren Kreativität und Innovationskraft zu stärken sowie deren Bedeutung für die Region bei den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteuren zu schärfen. Die Kreativregion ist ein Netzwerk, das die regionalen Kräfte bündelt, die Zusammenarbeit fördert und Transparenz schafft. Sie setzt Impulse, um Strukturen und Rahmenbedingungen der Kreativwirtschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar zu verbessern. Der Verein betreibt außerdem sein eigenes Portal kreativregion.de, auf dem sich regionale Kreativdienstleister präsentieren und ihre kreative Kompetenzen bei der regionalen Wirtschaft sichtbar machen können.
https://www.kreativregion.de

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