(openPR) Für die Ausstellung „Anechoic chamber“, die zeitgleich mit dem Gallery Weekend am 29.04.2011 bei Gilla Lörcher l Contemporary Art eröffnet wird, entwickelt Monika Romstein erstmals eine installative Präsentationsform, in der Malerei und Videoszenen in einer geheimnisvollen und verdichteten Raum-im-Raum-Situation gezeigt werden. „Anechoic chamber“ (übersetzt: schalldichter Raum) ist eine Phantasmagorie, erfüllt und durchzogen von der Dynamik sich überlagernder Zeit- und Raumebenen.
Ausgehend von persönlichen, assoziativen oder fremden Vorlagen, entwickelt die Künstlerin die für sie so typische subtile Bildsprache. Die Arbeiten zollen einem Spielfilm Tribut, in dem eine junge Frau von ihrem Ehemann manipuliert und fast in den Wahnsinn getrieben wird. Romstein, die an der Dundee University/Schottland und an der Städelschule in Frankfurt (Klasse Christa Näher) studiert hat, zeigt eine Raum-Arbeit, aus der heraus Bildräume entwickelt werden, in denen immer wieder Figuren aufscheinen und wieder verschwinden. Die vielfältig sich herstellenden Bezüge deuten auf einen Raum von überkommenen Geschichten und Ideen, eine postcineastische Situation, die scheinbar eine posthistorische Situation nachahmt. Unmittelbarkeit und Spontaneität des Pinselstrichs stehen dabei im Gegensatz zu der gründlich durchdachten Raumkomposition Romsteins.
Bitte beachten Sie unsere Sonderöffnungszeiten anlässlich des Gallery Weekend Berlin:
Freitag 29.04. von 16-21 Uhr;
Samstag 30.04. von 10-19 Uhr;
Sonntag 01.05. von 10-19 Uhr.
MONIKA ROMSTEIN: Anechoic chamber. Malerei / Installation
Dauer der Ausstellung
30. April – 24. Juni 2011
Weitere Informationen zur Arbeit von MONIKA ROMSTEIN finden Sie auf: www.galerie-loercher.de > Ausstellungen.
Öffnungszeiten:
Mi – Sa 15:00 – 19:00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Abdruck frei. Belegexemplar erwünscht.





