(openPR) Ausstellung gibt Einblick in die Facetten der Ansichtskartensammlung des Museums für Kommunikation Berlin – Einladung zur Pressevorbesichtigung
Mallorca, Malediven, Mecklenburg-Vorpommern –Grüße aus Nah und Fern hängen auch in Zeiten von SMS, E-Mail und Skype wie selbstverständlich an Kühlschränken, prangen an Pinnwänden oder klemmen hinter Spiegeln. Worin liegt der Reiz, auch heute noch Postkarten zu schreiben und zu verschicken? Und warum bewahren wir manche Karten sorgsam auf, während andere in den Papierkorb wandern?
Unter dem Titel „Grüße aus...“. Facetten einer Ansichtskartensammlung widmet sich eine Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin vom 6. Mai bis zum 14. August 2011 dem privaten Schreiben und Sammeln von Ansichtskarten. Von der Geburtsanzeige über humorvolle Karten bis hin zur Kondolenzkarte – anhand ausgewählter Beispiele rückt das von Studierenden des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin realisierte Projekt neben den Bildmotiven auch die Rückseiten, das Geschriebene, in den Blickpunkt.
Zur Vorbesichtigung der Ausstellung laden wir Sie herzlich ein
am Donnerstag, 5. Mai 2011, in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr
im Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin.
Als Gesprächspartner stehen Ihnen während dieser Zeit zur Verfügung
Prof. Dr. Joachim Kallinich, Kurator, Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Veit Didczuneit, Sammlungsleiter Museum für Kommunikation Berlin.
Um Voranmeldung unter
wird gebeten.
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Str. 16
10117 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 202 94 0
Fax: +49 (0) 30 202 94 111
Internet:
www.mfk-berlin.de
Pressekontakt
Monika Seidel
Telefon +49 (0) 30 202 94 109
Telefax +49 (0) 30 202 94 110
E-Mail
www.mfk-berlin.de
Über das Unternehmen
Das Museum für Kommunikation Berlin wurde 1872 als erstes Postmuseum der Welt gegründet. Auf Anregung des damaligen Generalpostmeisters Heinrich von Stephan entstand zwischen 1893 und 1898 ein prunkvoller, repräsentativer Bau in der Leipziger Straße/Ecke Mauerstraße, wo das Museum fortan seinen Sitz hatte. Seit seiner Eröffnung durchlief das Haus eine wechselvolle Geschichte: Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus geschlossen und in den letzten beiden Kriegsjahren durch Bombentreffer stark beschädigt. 1958 konnte das Museum als Postmuseum der DDR in behelfsmäßig hergerichteten Räumen wieder eröffnet werden. Westberlin gründete 1966 das „Berliner Post- und Fernmeldemuseum“ an der Urania. Nach verschiedenen Umbauetappen, die immer wieder eine Schließung des Ostberliner Museums erforderten, und einer behutsamen Renovierung des Museumsgebäudes nach modernen, denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, konnte das Haus schließlich am 17. März 2000 als Museum für Kommunikation Berlin wiedereröffnet werden.
Mit seiner Dauerausstellung macht das Museum die Herkunft, die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft erleb- und begreifbar. Attraktive Wechselausstellungen richten den Blick auf die unterschiedlichen Aspekte von Kommunikation.
Das Museum für Kommunikation Berlin versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs, der Unterhaltung, kurz der Kommunikation. Im Vordergrund stehen dabei der veränderte Umgang mit Zeichen, Codes und Medien und die daraus entstehenden Veränderungen im privaten wie im öffentlichen Leben. Dabei bietet das Museum auch eine klassische und umfangreiche Sammlung von historischen Objekten. In seiner Schatzkammer präsentiert das Museum kostbare Exponate, allen voran die blaue Mauritius.