(openPR) Im Rahmen einer Abendveranstaltung besichtigten einige Mitglieder der IMV Passau den Technologiecampus in Freyung, der eine Außenstelle der Hochschule Deggendorf darstellt.
Zur Einführung begrüßte der Leiter des Campus, Prof. Dr. Grzemba, die IMVler und sprach einige Worte zur Entstehung und der Geschichte des Campus und die Anbindung an den Standort der FH Deggendorf und an andere Technologiecampi. Hauptaufgabe eines jeden Campus ist in diesem Zusammenhang die enge Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft und die Durchführung von gemeinsamen Forschungsprojekten mit Unternehmen der jeweiligen Regionen.
Laut Information von Prof. Dr. Grzemba sind aktuell 2 Doktoranten, 10 Studenten und weitere 18 Mitarbeiter auf dem Technologiecampus in Freyung beschäftigt. Die Hauptaufgaben der hier arbeitenden und studierenden Personen finden sich in den drei hier ansässigen Bereichen Bionik, Geoinformatik und Embedded Systems wobei in jedem Bereich eigenständige Projekte und auch Kooperationsprojekte mit regionalen Firmen und Unternehmungen bestehen.
Im Anschluss an den Rundgang, welcher die Möglichkeit bot, die Labore und Räumlichkeiten des Campus und der einzelnen Fachbereiche zu besichtigten folgte noch ein Detailvortrag über ein aktuelles Projekt, das Projekt E-Wald.
Dieses Projekt befasst sich mit der Elektromobilität im ländlichen Raum, wobei der Bayerische Wald hier als Modellregion auserwählt wurde. Der Anspruch des Projektes liegt in der Sicherstellung der Mobilität mit Elektrofahrzeugen zu einem bezahlbaren Peis. Ein hierbei zusätzlich zu erwartender Nebeneffekt soll es sein, hierdurch der aktuellen Abwanderung entgegen zu wirken.
Prof. Dr. Grzemba stellte in diesem Zusammenhang fest und erläuterte es auch dementsprechend, dass der erforderliche Strom für diese Mobilität selbstverständlich aus regenerativen Energiequellen kommen soll und hierfür dann eine eigens gegründete Unternehmung sorgen wird.
Start des Projektes ist im Sommer 2011 und beginn des Modellversuches soll dann ab 2014 sein. Im Rahmen des Modellversuches gibt es die Möglichkeit sich die Elektroautos bei den teilnehmenden Partner, dies sind Kommunen, Tourismuseinrichtungen und bestimmte Hotels, zu leihen. Eine Aufladung kann an den eigens hierfür noch zu installierenden Ladesäulen erfolgen. Insgesamt sollen pro teilnehmenden Landkreis 25 Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Die Finanzierung des Projektes erfolgt sowohl durch Mittel des Freistaates Bayern, als auch durch Gelder von Partnern aus der Wirtschaft.
Zum Ausklang des Abends waren sich alle teilnehmenden IMVler einig, dass es ein sehr interessanter und gelungener Abend war und man die Aktivitäten am Technologiecampus Freyung auch weiterhin verfolgen sollte











