(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Gestern Rakete, heute Rohrkrepierer. Die Rohölnotierungen bewegten sich nach ihren Kursgewinnen wenig bis gar nicht. Das galt auch für den Heizölpreis in Deutschland. Er ging minimal nach oben. Der Handel verzeichnete kaum Interesse, was sicher auch daran lag, dass die Osterfeiertage bevorstehen
Schließlich wurde es doch noch was für die Börsianer mit einer besinnlichen Einstimmung aufs Osterfest. Denn viel zu tun gab es für sie heute nicht. Sowohl Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) bewegten sich kaum, verteidigten jedoch trotz etlicher Gewinnmitnahmen vor den Osterfeiertagen ihre gestern gemachten Gewinne, auch wenn der erneute Aufwärtstrend vorerst gestoppt scheint.
Das lag zum einen an Gewinnmitnahmen kurz vor den Festtagen sowie schlechter als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten. Zum anderen machen Analysten die bedingt durch die Krisenherde auf dieser Erde und nunmehr ausgereizten Risikoaufschläge verantwortlich. Diesem Bild entspricht auch die Meinung Saudi-Arabiens, des weltgrößten Ölförderers. Die Scheichs könnten durchaus mit einem Preis von 90 US-Dollar je Barrel leben. Das sind gut 28 Dollar unter dem derzeitigen OPEC-Niveau.
Kurz vor
Ostern brachten vor allem die gestrigen starken Preisanstiege für hiesige Heizöl-Kunden minimale Aufschläge. Die Bezugskosten stiegen im Bundesdurchschnitt um 28 Cent auf 86,50 Euro pro 100 Liter Heizöl EL (bei einer Gesamtliefermenge von 3.000 Litern). Dass diese nicht stärker ausfielen, lag auch am Euro. Denn er wird nunmehr für 1,455 US-Dollar gehandelt. Der Handel meldete nicht einmal verhaltenes Interesse.
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Frank Urbansky
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