(openPR) Nach dem großen Erfolg der Pilotstrecke kommt nun eine weitere Ausbaustufe des Chemnitzer Modells
Düsseldorf, 20.04.2011 – Seit 2002 verbindet die Stadtbahn des Chemnitzer Modells Zentrum und Umland ohne Umsteigen. Die Fahrgastzahlen stiegen in dieser Zeit nahezu auf das Sechsfache. Zukünftig wird das Leben in der Region noch komfortabler. Das Streckennetz sowie die Verknüpfungsstelle im Hbf Chemnitz werden ausgebaut. Die ARGE unter der Federführung von Spiekermann AG Consulting Engineers übernimmt auch die Planung für eine weitere Ausbaustufe.
Urbanes Leben im Zentrum und Erholung auf dem Land, oder entspanntes Landleben und Arbeiten in der City – für Chemnitzer eine komfortable Wahl ohne Verkehrsstress. Dank des Chemnitzer Modells wachsen Stadt und Region umsteigefrei zusammen. Hoch innovative Technik macht es möglich: Straßen- und Eisenbahn nutzen dieselben Gleise. Die andienenden Buslinien werden mit der Pilotlinie so verknüpft, dass ein reisezeiteffizienter, komplexer ÖPNV mit optimaler Taktung angeboten wird. Dieses intelligente Verkehrskonzept wird von den Fahrgästen sehr gut angenommen und ist dabei preisgünstig und effektiv. In den kommenden Jahren wird es weiter ausgebaut.
Neben der Verlängerung der Pilot-Linie Chemnitz Hauptbahnhof - Stollberg sind sieben weitere Verbindungen zwischen Umland und Stadtzentrum geplant. Im Hauptbahnhof werden die Linien so verknüpft, dass Übergänge kurz und witterungsgeschützt sind. Die Inbetriebnahme für die Verknüpfungsstelle Chemnitz Hbf ist für 2013 geplant.
„Schon die seit 2002 betriebene Pilotlinie befördert Tag für Tag mehrere Tausend Fahrgäste, mit dem weiteren Ausbau des Chemnitzer Modells werden weitere leistungsfähige und schnelle Direktverbindungen im schienengebundenen öffentlichen Personenverkehr zwischen der Innenstadt von Chemnitz und der Region erreicht“, so Dr. Josef Salm, langjähriger Projektleiter im Hause Spiekermann.
Die Spiekermann AG Consulting Engineers war bereits an der komplexen Machbarkeitsstudie federführend beteiligt. Nun hat der Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH bei der Arbeitsgemeinschaft Spiekermann / Emch+Berger / ELBAS die Option für die Leistungsphasen 5 bis 7 einschließlich besonderer Leistungen für die Verknüpfungsstelle Ein- und Ausfahrt Chemnitz Hbf abgerufen. Zu den Aufgaben der beratenden Ingenieure gehören damit sowohl die Planung von Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken als auch die Leitungskoordination und Integration der technischen Ausrüstung sowie die Planung der Landschaftspflege.
„Das Chemnitzer Modell erhöht die Lebensqualität der Menschen in dieser Region nachhaltig, denn es trägt wesentlich zu Verkehrsberuhigung und damit zur Reduzierung der Luftbelastung bei. Hier zeigt sich, wie Mobilität und Umweltschutz Hand in Hand gehen können“, so Peter H. Riedel, Vorstandvorsitzender der Spiekermann AG. „Nur durch kreative Planung während des gesamten Projekts kann diese intelligente Vision entwickelt und kostenoptimiert umgesetzt werden. Mit der vorliegenden Planung für die Verknüpfungsstelle im Hbf Chemnitz wird es möglich, flexible Betriebskonzepte mit den Fahrzeugen des kommunalen und regionalen Schienenverkehrs für die bedarfsgerechten Verkehrsangebote zu realisieren.“
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