(openPR) Wenn es um die Versorgung mit aktuellen News rund um das Thema Fußball geht, dann hat man als Sportinteressierter die Qual der Wahl. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten, in denen sich der Fokus auf die samstägliche Sportschau und den Sportteil in der Montagszeitung richtete, ist die Vielfalt des Informationsangebots inzwischen besonders durch die Datenflut des World Wide Webs enorm gestiegen.
Doch welchen Stellenwert genießen die neuen Medien in der Bevölkerung? Wie gestaltet sich der Status Quo der Informationssuche in Zeiten von Facebook, Twitter & Co? Zu diesem Anlass befragte promit im Rahmen des SportMonitors 1.192 in Deutschland lebende Privatpersonen ab 14 Jahren über ihr Nutzungsverhalten bei der Informationssuche auf dem Gebiet des Fußballs (Abb. 1.1).
Bei der Frage nach den genutzten Medien geben rund zwei Drittel (65,4%) der Befragten an, das Internet zu nutzen. Die beiden weiteren Spitzenplätze nehmen die Berichterstattung im Fernsehen (51,1%) und in Tageszeitungen (45,4%) ein. Etwas abgeschlagen auf den Rängen vier und fünf landen der Teletext, den jeder Dritte (34,0%) und das Radio, das jeder Vierte (25,9%) für seine Informationssuche nutzt. Anhand der 2.806 Antworten, die die Befragten bei dieser Mehrfachnennung abgegeben haben, zeigt sich, dass die Deutschen im Schnitt auf 2 bis 3 Medien für ihre Versorgung mit allgemeinen News, aktuellen Informationen, Ergebnissen, Tabellenständen etc. zurückgreifen.
Schaut man sich nochmals genauer an, welches Medium von der jeweiligen Befragungsperson am zahlreichsten genutzt wird, dann lässt sich eine noch klarere Dominanz des Internets erkennen (Abb. 1.2). Über 40% der Deutschen verwenden keine andere Informationsquelle so oft, wie die Datenautobahn. Dagegen geht lediglich bei jedem Fünften (22,3%) der Griff im Hinblick auf das Thema Fußball am häufigsten zur Fernbedienung; 14,7% werfen am liebsten den Blick in die Tageszeitung. Auffällig ist, dass das Internet bei den Befragten bis 39 Jahre sogar von rund jedem Zweiten (48,8%) am häufigsten genutzt wird, während diese Gruppe bei den Befragten ab 40 Jahren mit 35,6% deutlich kleiner ausfällt.
Angesichts des hohen Stellenwerts lohnt abschließend noch ein kurzer Blick auf die Verteilung der präferierten Websites (Abb. 1.3): Mit Abstand am populärsten (64,2%) sind die Internetseiten allgemeiner Sportportale, gefolgt von den Webpräsenzen der TV-Sender (31,0%) und den vereinseigenen Seiten (25,1%). Aber auch Fanseiten, Fanforen und Fanzines (13,9%) sowie die Accounts der Vereine in sozialen Netzwerken wie bspw. Facebook und Twitter (9,9%) erhalten noch einen nennenswerten Zuspruch.
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