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Die Geld(ein)flüsse der Pharmaindustrie zu Patientenorganisationen

14.04.201112:32 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Transparenzdatenbank für Zuwendungen der forschenden Pharmaindustrie an Patientenorganisationen im Jahr 2010 verfügbar

Am 01.07.2008 hat der europäische Dachverband der forschenden Arzneimittelhersteller EFPIA den „FSA-Kodex Patientenorganisationen“ verabschiedet. Demnach sind seit dem 10.10.2008 die Pharmahersteller verpflichtet ihre Unterstützung (Geld- und Sachzuwendungen) von Patientenorganisationen offen zu legen. Diese Daten sind über die Webseiten der 31 Pharmafirmen verteilt und nicht immer leicht zu finden. Entsprechend mühsam ist es einen Überblick zu gewinnen.

Um mehr Transparenz zu schaffen, hat das IQTG - Institut für Qualität und Transparenz von Gesundheitsinformationen diese Zuwendungen zusammengetragen, standardisiert und in eine leicht durchsuchbare Datenbank gepackt.

Mit Hilfe der Datenbank kann nun jeder schnell herausfinden, ob und welche Patientenorganisation von der forschenden Pharmaindustrie mit Geldern und/oder Sachzuwendungen unterstützt wurde. Beispiele: Die Deutsche Leberhilfe e.V. wurde insgesamt mit 253.513,91 Euro Zuwendung bedacht, die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. mit 156.391,00 Euro.

Interessant auch die Frage wie viel Geld insgesamt (5.761.219,72 €) und jeweils von den einzelnen Firmen aufgewendet wurde: Spitzenreiter sind Bayer HealthCare (892.597 Euro), Astra Zeneca (773.713 Euro) und Roche (737.055 Euro). Wobei die Firmen Grünenthal und Mundipharma nicht berücksichtigt werden konnten, da deren Zahlen noch nicht verfügbar sind.

Ablesbar auch wie viel z.B. in Organisationen zum Thema Alzheimer (350.738 Euro), Rheuma (285.957,30 Euro), Multiple Sklerose (248.606,80 Euro) oder Diabetes (150.334,04 Euro) investiert wurde.

Informieren Sie sich doch einfach selbst in der Transparenzdatenbank unter:
http://www.iqtg.de/cms/zuwendungzeig.asp

Mehr Informationen unter http://www.iqtg.de/cms/index.asp?inst=iqtg&snr=8336

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