(openPR) Unionsfraktion wird erst Anträge einbringen, wenn Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit hergestellt sind
24. September 2003: Der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB, erklärt zur Sportförderung 2004:
Der von der rot-grünen Bundesregierung eingebrachte Haushalt ist als Beratungsgrundlage grundsätzlich unbrauchbar. Er kann im besten Falle als Informationsgrundlage bezeichnet werden. Dies betrifft auch die Sportförderung. Die CDU/CSU Bundestagsfraktion verzichtet deshalb auf Anträge und stellt alle Titel offen.
Dennoch ist festzuhalten: Die rot-grüne Bundesregierung stellt die Sportförderung ins Abseits: 15 % Kürzung für den Leistungssport der Behinderten, Aus für den Goldenen Plan Ost, 10 % weniger für Dopinganalytik, drastische Rückführung der Investitionen für Einrichtungen des Spitzensport um rd. 64 Mio. € in den vergangenen 4 Jahren.
Der Bundesfinanzminister nimmt durch eine Sondermünze Sport 90,5 Mio. € netto ein, gibt dem Sport aber nur 30 Mio. € zurück. Dies und die Kürzungen machen den Stellenwert deutlich, den Rot-grün dem Sport zumisst. Schily ist ein Glamourminister. Bei Großveranstaltungen drängt es ihn in die erste Reihe, bei der Sportförderung wird er hinten angestellt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird erst Anträge einbringen, wenn Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit hergestellt sind.
Autor(en): Klaus Riegert



