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„Leerstand? Kennen wir nicht!“

11.04.201116:35 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: „Leerstand? Kennen wir nicht!“

(openPR) Königswinter. Das Fernsehen ist zwar der Deutschen liebstes Kind, trotzdem wird es in der Wohnungswirtschaft bisweilen stiefmütterlich behandelt. So lange, bis sich der Mieter über mangelnde Programmvielfalt, schlechte Empfangsqualitäten oder über hohe Kosten beschwert. Dann beginnt die Suche nach Alternativen. So geschehen in Königswinter, wo man sich für eine Komplettversorgung des Wohnungsbestands mit einer optischen Satellitenanlage entschieden hat.


Michael Bungarz ist bei der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Königswinter (WWG Königswinter) zuständig für die Finanzen. Und er ist akribisch, wenn es um seine Arbeit geht: „Ich habe die ganze Referenzliste durchtelefoniert – und durchweg nur positive Rückmeldungen bekommen.“ Die Referenzen bezogen sich auf die Kunden der BIG Medienversorgung aus Düsseldorf, die momentan alle 563 Wohneinheiten der WWG Königswinter auf optischen Satellitendirektempfang umrüstet.
50 Prozent Kostenersparnis für die Mieter
Die Gründe für die Umstellung der Medienversorgung bei der WWG Königswinter liegen auf der Hand: „Kosteneinsparungen waren ein wichtiger Punkt“, erläutert Bungarz. Beim bisherigen Kabelnetzbetreiber mussten die Mieter monatlich rund 22 Euro zahlen. Nach der Umstellung auf die optische Satellitenanlage halbieren sich die Aufwendungen für die Mieter. Darüber hinaus wird die Empfangsqualität deutlich verbessert. „Wir haben immer wieder Beschwerden über die Bildqualität bekommen, oder es wurde nachgefragt, warum kein HDTV empfangen werden kann“, erklärt Bungarz. Auf einer Info-Veranstaltung hatte er dann die Möglichkeit der TV-Signaleinspeisung über optischen Satellitenempfang kennengelernt: „Seit Beginn der Umrüstungen gab es so gut wie keine Beschwerden mehr über die Medienversorgung – das zeigt uns, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.“
Rund 30 Minuten Arbeitseinsatz pro Wohnung
Die Modernisierungskosten inklusive einer neuen rückkanaltauglichen Vollstern-Hausverkabelung werden von der BIG Medienversorgung getragen. Dabei achtet das Unternehmen darauf, die Belastungen für den Mieter so gering wie möglich zu halten. „In der Wohnung selbst halten wir uns vielleicht 30 Minuten auf“, so Wolfgang Jäger, Vertriebsleiter Deutschland bei der BIG Medienversorgung: In jede Wohnung verlegen die Techniker ein Kabel, an das bis zu sechs Endgeräte, d. h. Satellitenreceiver oder Flachbildschirme mit eingebauten Sat-Empfang, angeschlossen werden können. In den meisten Häusern der WWG Königswinter befinden sich drei bis vier Wohneinheiten. „Theoretisch können wir 64 Objekte mit nur einem Satellitenspiegel versorgen – und das ohne Signal- und Qualitätsverlust“, erklärt Jäger und fügt an: „Denn das ist gerade das besondere am optischen Satellitendirektempfang: Das 2 Millimeter dünne Glasfaserkabel kann zum Beispiel problemlos durch die Tiefgarage oder einen gemeinsamen Keller verlegt werden.“ So ist es möglich, viele Wohnungen mit nur einem einzigen Satellitenspiegel zu versorgen – auch über große Entfernungen.
Selbst angebrachte Satellitenspiegel und Löcher in der Fassade sind passé
Die WWG ist mit dem Verlauf der Umrüstung sehr zufrieden. „Neben dem Kostenfaktor und der Zufriedenheit unserer Mieter stand für uns auch die Erhaltung des Wohnwerts ganz oben auf der Wunschliste“, erklärt Bungarz. Viele Mieter hatten sich eine breitere Programmvielfalt gewünscht und um eine Empfangsmöglichkeit von Heimatprogrammen gebeten. Nach der Umrüstung auf optischen Satellitenempfang ist das jetzt möglich. Früher brachten Mieter eigenmächtig Satellitenspiegel an, wobei oftmals Fenster oder die Fassadendämmung beschädigt wurden. „Da wurde einfach mal schnell durchgebohrt, was eine neu angebrachte intakte Fassadendämmung fast obsolet macht. Der materielle Schaden war immens, vom optischen Aspekt – der so genannten Verschüsselung – ganz zu schweigen“, erinnert sich Bungarz. Inzwischen ist das Unternehmen gut gerüstet für die mediale Zukunft: Mit dem optischen Satellitenempfang kann die WWG ihren Mietern eine maximale Programmauswahl und bessere Qualität bieten. „Einen Leerstand von null Prozent und etliche Dutzend Bewerber auf den Wartelisten werden wir so auch künftig halten können“, ist sich Bungarz sicher.

Technischer Hintergrund

So funktioniert’s:
Beim optischen Satellitendirektempfang werden alle empfangenen Frequenzen von Astra und gegebenenfalls bis zu drei weiteren Satellitenpositionen ohne Vorselektion digital, inklusive aller empfangbaren HD-Programme, über ein dünnes Glasfaserkabel in den Gebäuden verteilt. Kopfstellentechnik und Verteilerschränke voller Verstärker gehören der Vergangenheit an. Mithilfe eines optischen Konverters können in der Regel die vorhandenen Koaxialleitungen in den Wohnungen für die letzten Meter der Signalzuführung verwendet werden. In den umgerüsteten Haushalten genügt der Anschluss eines beliebigen digitalen Satellitenreceivers oder Flachbildschirms mit eingebautem Sat-Empfänger.

Das Besondere am optischen Satellitendirektempfang ist, dass die Übertragung auch über weite Strecken und mehrere tausend Teilnehmeranschlüsse nahezu ohne Qualitätsverlust möglich ist und im Rahmen der Sanierung Ausbaureserven für zukünftige Bandbreitenanforderungen mit eingeplant werden können.

Vorteile für den Endverbraucher

- Größte Programmvielfalt: Empfang von mehreren Hundert deutschen und nahezu aller internationalen TV-Programme.
- Große Auswahl: Satellitenreceiver und Flachbildschirme mit eingebautem Sat-Empfänger aller Hersteller sind kompatibel – vom preisgünstigen digitalen Einstiegsreceiver bis hin zum HDTV mit PVR-Funktion (Satellitenreceiver mit eingebauter Festplatte für Aufnahmen).
- Größte HD-Vielfalt: Astra bietet mit den öffentlich-rechtlichen HD-Angeboten, den privaten HD-Sendern über HD+ sowie kostenpflichtigen Angeboten wie Sky die größte Auswahl an HDTV-Programmen. Dank optischem Satellitendirektempfang werden alle Programme in uneingeschränkter Qualität bereitgestellt.
- Beste Qualität: 100% digitaler, hochauflösender TV-Empfang und beste Dolby- Tonqualität.

Vorteile für die Wohnungswirtschaft

- Preisvorteil: In der Regel können 30 bis 60 Prozent der Kosten (im Vergleich zu einer Medienversorgung via Kabel) eingespart werden; diese Kostenvorteile können direkt an den Mieter weitergegeben werden.*
- Wohnwertsteigerung: Dauerhaft schüsselfreie Fassaden; keine unsachgemäß gebohrten Wandhalterungen durch Fenster oder Fassade. Die Lösung „optischer Satellitenempfang“ erhält den Wohnwert des Gebäudes.
- Hohe Mieterzufriedenheit: Durch die kostengünstige und störunanfällige Medienversorgung steigt die Mieterzufriedenheit; der Empfang nahezu aller deutschen und internationalen Heimatprogramme (TV und Radio) wird gewährleistet.
- Verlässliche Versorgung: Die Analogabschaltung 2012 ist kein Thema mehr; kein Mieter muss einen schwarzen Bildschirm fürchten.
- Volle Flexibilität: Entgegen einer Medienversorgung via Kabel besteht beim optischen Satellitendirektempfang keinerlei Vertragsbindung an einen Betreiber (lediglich ein Wartungsvertrag für die Anlage sollte abgeschlossen werden).

*Angabe der BIG Medienversorgung

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