openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Bei Ökostrom immer genau hingucken

06.04.201117:07 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Bei Ökostrom immer genau hingucken
Michael Hagedorn, Vorsitzender GRÜNEN-Ratsfraktion Osnabrück
Michael Hagedorn, Vorsitzender GRÜNEN-Ratsfraktion Osnabrück

(openPR) Die Osnabrücker GRÜNEN fordern in der Debatte um Ökostrom eine klare Zielstellung und Ehrlichkeit ein: „Unser Ziel muss sein, echte Veränderungen auf dem Energiemarkt zu erreichen. Also: Neubau von Wind-, Sonne- und Wasserkraft-Anlagen und Ersatz von Atom- oder Kohlestrom. Alles andere wäre nutzlose Symbolpolitik", erklären der GRÜNEN-Fraktionsvorsitzende Michael Hagedorn und der energiepolitische Sprecher Volker Bajus.

Diese Strategie folge auch den Empfehlungen von Verbraucherschützern und Naturschutzverbänden. So heißt es bei der Stiftung Warentest: „Empfehlenswerte Ökostromtarife sind daher solche, die Sonne, Wind und Co. fördern - und zwar über die gesetzlichen Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hinaus. Beispiel: Der Stromanbieter investiert in eine Windkraft- oder Solaranlage, die ohne sein Zutun nicht gebaut würde" (1). Genau dieser Zubau von neuen Anlagen fehle aber bei dem Ökostrom-Modell, dass die CDU-Ratsfraktion vorschlage. Ausdrücklich habe der Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. E. h. Fritz Brickwedde, das alternative Modell der Stadtwerke Osnabrück mit Neubau-Option als zu teuer abgelehnt. „Das ist Augenwischerei. Wir GRÜNE wollen neben Energieeinsparung eine Ausweitung der Kapazitäten bei den Erneuerbaren. Das ist mit dem CDU-Vorschlag nicht zu erreichen", so Bajus.

Angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt, ist es für die GRÜNEN darüber hinaus auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass die knappen Mittel möglichst effizient eingesetzt werden. Echter Ökostrom sei vor allem etwas für Bürger, die damit die Energiepolitik der Stromversorger in Richtung Klimaschutz und Atomausstieg befördern wollen. Die stadteigenen Stadtwerke haben sich aber schon 2010 zu einem Investitionsprogramm in 100 Prozent erneuerbare Energien verpflichtet. "Als Kommune müssen wir abwägen, ob wir für den Klimaschutz nicht doch mehr tun können als mit Öko-Strom, in dem wir zum Beispiel in stadteigene Anlagen, in Stromeinsparung oder energetische Gebäudesanierung investieren und so viel mehr erreichen", erläutert Hagedorn.

Für die GRÜNEN ist es deswegen folgerichtig, dass jetzt der zuständige Ausschuss die Entscheidung, welche Strategie die bessere sei, übernimmt. "Populismus kann jeder. Wir brauchen Entscheidungen, die dauerhaft umweltgerecht Wirkung entfalten", so Hagedorn und Bajus abschließend.

(1) http://www.test.de/themen/umwelt-energie/special/Strom-Der-Wechsel-lohnt-1132700-1132740/

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 526890
 122

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Bei Ökostrom immer genau hingucken“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Grünen-Fraktion im Rat der Stadt Osnabrück

Bild: Gipfel der VerantwortungslosigkeitBild: Gipfel der Verantwortungslosigkeit
Gipfel der Verantwortungslosigkeit
SPD und GRÜNE kritisieren den Rückzug der CDU aus dem Aufsichtsrat der OPG scharf. „Über 10 Jahre hat die CDU den Aufsichtsratsvorsitzenden bei der OPG gestellt und damit maßgeblichen Einfluss auf die Steuerung der Gesellschaft und der Geschäftsführung gehabt, den sie zum Beispiel durch Einstellung des CDU-Mitglieds Hoppe als Geschäftsführer auch genutzt hat“, betonen die Fraktionsvorsitzenden Frank Henning (SPD) und Michael Hagedorn (GRÜNE). Nachdem nun Probleme aufgetaucht seien, bei denen auch die Frage nach etwaigen Kenntnissen früherer A…
Bild: Umweltzone muss kontrolliert werdenBild: Umweltzone muss kontrolliert werden
Umweltzone muss kontrolliert werden
Die Deutsche Umwelthilfe hat auf unzureichende Kontrollen in den 47 deutschen Umweltzonen hingewiesen. Auch die Stadt Osnabrück wird kritisiert und bekommt symbolisch eine „Rote Karte“. Dazu erklären die Osnabrücker GRÜNEN: „Die Gesundheit der Bürger hat für uns Vorfahrt. Deswegen ist die Umweltzone eine sinnvolle Maßnahme zur Reduktion von Feinstaub und Stickoxiden. Sinn macht das Ganze natürlich nur, wenn die Maßnahme effektiv kontrolliert wird. Wir begrüßen daher den bundesweiten Test der Umwelthilfe", erklären der Fraktionsvorsitzende, Mi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein Jahr nach Fukushima: 64 Prozent der Stromwechsler wählten im Februar 2012 Ökostrom-Tarif
Ein Jahr nach Fukushima: 64 Prozent der Stromwechsler wählten im Februar 2012 Ökostrom-Tarif
… direct)Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima wählten 64 Prozent der Verbraucher, die über CHECK24 ihren Stromanbieter gewechselt haben, im Februar 2012 einen Ökostrom-Tarif. Zu Jahresbeginn 2011, vor dem Unfall, waren es nur 37 Prozent. Dies ergab eine Analyse der Ökostrom-Wechsler durch das unabhängige Vergleichsportal CHECK24.de. Ausgewertet …
Bild: Durchblick im Dickicht der Ökostrom-GütesiegelBild: Durchblick im Dickicht der Ökostrom-Gütesiegel
Durchblick im Dickicht der Ökostrom-Gütesiegel
… Stromerzeugung ist 2013 nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft auf ein Rekordhoch von 23,4 Prozent gestiegen. Verbraucher, die sich bewusst für einen Ökostrom-Tarif entscheiden, kaufen allerdings oft die Katze im Sack, denn der Begriff „Ökostrom“ ist gesetzlich nicht definiert. Es ist also keinesfalls gesichert, dass die Verbraucher …
Bild: Ökostrom-Markt – fehlende Standards sorgen für VerwirrungBild: Ökostrom-Markt – fehlende Standards sorgen für Verwirrung
Ökostrom-Markt – fehlende Standards sorgen für Verwirrung
… Energiequellen gewonnen. Allerdings ergab eine Umfrage der Fachzeitschrift Energie & Management aus dem Jahr 2009, dass erst fünf Prozent der deutschen Haushalte einen Ökostrom-Vertrag abgeschlossen haben. Jedoch kann sich der umweltbewusste Verbraucher nicht sicher sein, wirklich immer Ökostrom zu beziehen. Vielmals stammt dieser Strom teilweise aus nicht …
Ökostrom in Ostdeutschland weniger beliebt als im Westen
Ökostrom in Ostdeutschland weniger beliebt als im Westen
14 % der Neuverträge machen Hamburg zum Ökostrom-Bundesland Nummer 1 - Familie spart mit Wechsel zu Ökostrom rund 100 Euro im Jahr Berlin, 19. März 2008 – Beim Wechsel des Stromtarifs liegt die Ökostrom-Quote in Ostdeutschland knapp ein Drittel (30,49 %) unter dem westdeutschen Niveau. Die untersten Plätze auf der ostdeutschen Ökostrom-Liste teilen sich …
Bild: Strom ins Netz einspeisen oder nicht?Bild: Strom ins Netz einspeisen oder nicht?
Strom ins Netz einspeisen oder nicht?
Wer Ökostrom bezieht, hilft beim Ausbau Erneuerbarer Energien. Dank ihm fließt mehr grüner Strom durch die Leitungen. Doch Verbraucher sollten genau hinschauen, denn hinter vielen Angeboten versteckt sich eine Ökostrom-Lüge. Immer mehr Verbraucher sind bereit für Ökostrom mehr Geld auszugeben. Doch nur ein Bruchteil achtet auf einen nachhaltigen Tarif. …
Strompreise: 117 Versorger erhöhen zum April / Mai um bis zu 118 Euro
Strompreise: 117 Versorger erhöhen zum April / Mai um bis zu 118 Euro
… Analyse der Energiepreisveränderungen in der Grundversorgung durch das unabhängige Vergleichsportal CHECK24.de. Günstiger als manche Grundversorger und sogar als manche konventionellen Alternativangebote sind Ökostrom-Anbieter. Das Interesse an Ökostrom ist auch ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima groß: Im Februar 2012 wählten 64 Prozent …
Bild: FlexStrom: Ökostrom muss nicht teuer seinBild: FlexStrom: Ökostrom muss nicht teuer sein
FlexStrom: Ökostrom muss nicht teuer sein
Berlin, 25. November 2009. Die Energiekosten für Haushalte steigen zum Jahreswechsel auch für viele umweltbewusste Stromkunden. Die Ökostrom-Versorger Lichtblick, Greenpeace Energy und die Elektrizitätswerke Schönau erhöhen nach Medienberichten den Strompreis zum Teil erheblich. So betrage die Erhöhung für Stromkunden von Lichtblick mehr als 10 Prozent. …
Bild: Ökostrom - Weshalb es sich lohnt jetzt zu wechselnBild: Ökostrom - Weshalb es sich lohnt jetzt zu wechseln
Ökostrom - Weshalb es sich lohnt jetzt zu wechseln
Ökostrom Hamburg. Der deutsche Strommarkt ist umkämpfter denn je. Jeder Stromanbieter egal ob konventioneller- (Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl und die Kernenergie) oder Ökostromanbieter möchte sein Teil vom „Kuchen“ abhaben. Die Zahl der Haushalte die sich bis jetzt für einen Ökostromanbieter entschieden haben ist leider noch relativ gering. …
Bild: Ökostrom-Anbieter MANN Strom Testsieger bei ÖKO-TestBild: Ökostrom-Anbieter MANN Strom Testsieger bei ÖKO-Test
Ökostrom-Anbieter MANN Strom Testsieger bei ÖKO-Test
(Langenbach) Das Magazin Öko-Test testete in der Mai-Ausgabe 70 deutsche Ökostrom-Anbieter. Einer der Testsieger ist das Westerwälder Unternehmen MANN Naturenergie aus Langenbach. Untersucht wurde, ob der angebotene Ökostrom tatsächlich aus regenerativen Energiequellen stammt. Das verblüffende Ergebnis: Nur 15 der getesteten Anbieter liefern echten Ökostrom. …
SKOPOS Studie - Ökostrom kämpft mit Vorurteilen
SKOPOS Studie - Ökostrom kämpft mit Vorurteilen
Eine SKOPOS Studie zeigt: Ökostrom hat offensichtlich ein Kommunikationsproblem. Über zwei Drittel der Verbraucher schätzen Ökostrom. Er wird jedoch von vielen als vermeintlich zu teuer und nicht transparent kritisiert. Ökostrom ist in Politik und Medien ein Thema mit zunehmender Bedeutung. Fast jeder Energieversorger hat inzwischen mindestens einen …
Sie lesen gerade: Bei Ökostrom immer genau hingucken