(openPR) Ausstellung zeigt die Facetten der Ansichtskartensammlung des Museums für Kommunikation Berlin
Mallorca, Malediven, Mecklenburg-Vorpommern - Grüße aus Nah und Fern hängen auch in Zeiten von SMS, E-Mail und Skype wie selbstverständlich an Kühlschränken, prangen an Pinnwänden oder klemmen hinter Spiegeln. Worin liegt der Reiz, auch heute noch Postkarten zu schreiben und zu verschicken? Und warum bewahren wir manche Karten sorgsam auf, während andere in den Papierkorb wandern?
Die Ansichtskartensammlung des Museums für Kommunikation Berlin umfasst rund 250.000 Karten. Einen Einblick in die vielfältigen Aspekte und Themen dieser Sammlung bietet die Ausstellung „Grüße aus…“. Facetten einer Ansichtskartensammlung vom 6. Mai bis zum 14. August 2011. Das von Studierenden des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin realisierte Projekt richtet den Fokus dabei auf das private Schreiben und Sammeln von Ansichtskarten. Von der Geburtsanzeige über humorvolle Karten bis hin zur Kondolenzkarte – anhand ausgewählter Beispiele werden neben den für die Ansichtskarte typischen Anlässen und Motiven auch die Rückseiten, das Geschriebene, in den Blickpunkt gerückt.
Museum für Kommunikation Berlin
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Über das Unternehmen
Das Museum für Kommunikation Berlin wurde 1872 als erstes Postmuseum der Welt gegründet. Auf Anregung des damaligen Generalpostmeisters Heinrich von Stephan entstand zwischen 1893 und 1898 ein prunkvoller, repräsentativer Bau in der Leipziger Straße/Ecke Mauerstraße, wo das Museum fortan seinen Sitz hatte. Seit seiner Eröffnung durchlief das Haus eine wechselvolle Geschichte: Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus geschlossen und in den letzten beiden Kriegsjahren durch Bombentreffer stark beschädigt. 1958 konnte das Museum als Postmuseum der DDR in behelfsmäßig hergerichteten Räumen wieder eröffnet werden. Westberlin gründete 1966 das „Berliner Post- und Fernmeldemuseum“ an der Urania. Nach verschiedenen Umbauetappen, die immer wieder eine Schließung des Ostberliner Museums erforderten, und einer behutsamen Renovierung des Museumsgebäudes nach modernen, denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, konnte das Haus schließlich am 17. März 2000 als Museum für Kommunikation Berlin wiedereröffnet werden.
Mit seiner Dauerausstellung macht das Museum die Herkunft, die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft erleb- und begreifbar. Attraktive Wechselausstellungen richten den Blick auf die unterschiedlichen Aspekte von Kommunikation.
Das Museum für Kommunikation Berlin versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs, der Unterhaltung, kurz der Kommunikation. Im Vordergrund stehen dabei der veränderte Umgang mit Zeichen, Codes und Medien und die daraus entstehenden Veränderungen im privaten wie im öffentlichen Leben. Dabei bietet das Museum auch eine klassische und umfangreiche Sammlung von historischen Objekten. In seiner Schatzkammer präsentiert das Museum kostbare Exponate, allen voran die blaue Mauritius.