(openPR) Austausch zwischen Künstlern und Zuschauern aus aller Welt
Am Sonntag, 3. April ging das Festival HEIMSPIEL 2011 in Köln mit einer ausverkauften Vorstellung der britischen Partyperformance „Susan & Darren“ zu Ende. Zuschauer, Darsteller und Künstler feierten bis tief in die Nacht den Abschluss eines ambitionierten Programms.
„Das Festival war ein voller Erfolg. Es ist gelungen, viele derer, die heute das Theater machen, kuratieren, entwickeln und organisieren, zu versammeln und in Austausch zu bringen.“ (Hans-Thies Lehmann, Professor em. für Theaterwissenschaft Universität Frankfurt am Main)
4500 Menschen aus 15 Ländern besuchten im Schauspiel Köln, im Kölnischen Kunstverein und in der Kölner Innenstadt Gastspiele, Workshops, Diskussionsrunden und Lectures. 200 Fachbesucher und 60 Referenten diskutierten im Symposium bei rund zwanzig Veranstaltungen und in unterschiedlichsten Formaten die Frage: “Wem gehört die Bühne?“ Sie erörterten mit Begeisterung die Öffnung des Theaters für verschiedene künstlerische und gesellschaftliche Richtungen und Praxisformen.
„Vor allem das dreitägige Symposium des Festivals hat die große Notwendigkeit sichtbar gemacht, über temporäre, individuelle Projektarbeit hinaus nachhaltige Netzwerke zu bilden, die eine solche Theaterpraxis reflektieren und das bereits vielfältig anwesende Wissen in einen kritischen Diskurs einbinden. Über die Grenzen von Institutionen, Disziplinen und Staaten hinweg.“ (Marijke Hoogenboom, Leiterin Forschungsgruppe Art Practice and Artistic Development, Amsterdam School of the Arts)
„Was kommt nach HEIMSPIEL? Die Versuche der letzten Jahre haben gezeigt, dass die beteiligten Künstler und Nichtkünstler in einen praktischen und theoretischen Austausch treten müssen. Überzeugende Theaterprojekte können nur entstehen, wenn wir Wege finden, das Können des jeweils anderen zu erkennen.“(Berit Schuck, Künstlerische Leiterin)
HEIMSPIEL 2011 ist eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Schauspiel Köln.









