(openPR) 106 Künstlerinnen und Künstler aus 15 Ländern präsentieren und diskutieren sechs Tage lang aktuelle Entwicklungen im zeitgenössischen Theater. Die internationalen Gastspiele und das Symposium stellen neue Theaterformen, überraschende Koalitionen und ungewöhnliche Modelle für das Stadttheater vor. In sechs Workshops entwickeln 70 Theaterprofis aus 9 Ländern interdisziplinäre Projekte.
Festivaleröffnung am 31. März im Schauspiel Köln
Zum Festivalstart präsentiert HEIMSPIEL 2011 als Deutschlandpremiere die Videoperformance und Theaterproduktion „Fuck My Life“. Der belgische Regisseur
Pol Heyvaert (CAMPO Gent) bringt die Lebensentwürfe, Träume und Visionen von 15 irischen Jungendlichen in einer radikalen und unterhaltsamen Inszenierung auf die Bühne. Die von Presse und Publikum beim letztjährigen Festival in Avignon gefeierte Reflexion über das Verhältnis zwischen Leben und Kunst „Gardenia“ von les ballets C de la B / Alain Platel und Franck Van Laecke ist ebenfalls zu Gast in Köln. Sie ist am Samstag, 2. April im Schauspielhaus zu sehen. Zum Abschluss des Festivals können Sie außerdem „Sometimes I think, I can see you“ besuchen, eine literarische Installation über Passanten, Fahrgäste und wartende Menschen. Die Produktion wird von dem argentinischen Regisseur Mariano Pensotti mit Gesine Danckwart, Lisa Rank und den Kölner Schriftstellern Thorsten Krämer und Guy Helminger realisiert. „Sometimes I think, I can see you“ findet am Samstag, 2. April von 17.00-20.00 Uhr im Kölner U-Bahnhof Rudolfplatz statt.
Weitere Highlights im Festivalprogramm:
Fr,1./ Sa, 2. April, Antoniterkirche und Innenstadt
DER DRITTE WEG (Jena)
Nina Gühlstorff & Dorothea Schroeder
Fr, 1./ Sa, 2. April, Halle Kalk und Kunststation Sankt Peter
TROLLMANNS KAMPF – MER ZIKRALES (Hannover)
Björn Bicker & Marc Prätsch
Fr, 1./ Sa, 2./ So, 3. April, Schlosserei
SUSAN & DARREN (Manchester)
Quarantine & Company Fierce
Vernissage mit Rabih Mroué im Kölnischen Kunstverein
Das Theaterprogramm wird ergänzt um Lecture Performances von Rabih Mroué (Beirut), ein „Walk-In Archive“ für Theaterprojekte von Serotonin (Berlin) sowie ein internationales Symposium und Workshops. Die Vernissage mit Rabih Mroué und Serotonin findet am Mittwoch, 30. März um 19.00 Uhr im Kölnischen Kunstverein statt, die Ergebnisse der Workshops werden am 31. März ab 15 Uhr im Pecha-Kucha-Format präsentiert, das Symposium läuft vom 1. April bis zum Festivalende am 3. April.
HEIMSPIEL 2011 zieht Bilanz
HEIMSPIEL 2011 ist die dritte und letzte Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes zum Fonds Heimspiel, der seit 2006 gezielt Theaterprojekte fördert, die sich mit der sozialen und urbanen Wirklichkeit der Stadt auseinandersetzen und ein neues Publikum für Stadttheater ansprechen.
„Der Begriff HEIMSPIEL ist in der Theaterszene zur Genrebezeichnung geworden für verschiedenste Formen von künstlerischer Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Menschen und den Milieus vor Ort, mit aktuellen Fragen von Zusammenleben und Identität in der eigenen Stadt. Anlass genug, im Rahmen des Festivals HEIMSPIEL 2011 in Köln erstmals umfassend Bilanz zu ziehen und zu fragen: Was bleibt von HEIMSPIEL über das Jahr 2011 hinaus?“ (Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes)
Wir bitten um Veröffentlichung in den Medien. Detaillierte Programminformationen sowie Fotos zum Download finden Sie unter www.heimspiel2011.de











