(openPR) In den Unternehmen ist die Botschaft angekommen, die permanente Weiterentwicklung der Mitarbeiter ist längst zu einem wichtigen Erfolgsfaktor und zum Garant für die zielgerichtete nternehmensentwicklung geworden. Betriebliche Weiterbildung ist unmittelbar mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens verbunden, Wissen wurde in der volkswirtschaftlichen Literatur als Produktionsfaktor aufgenommen. Die alte Seminarmaschinerie läuft, seit dem Aufschwung, wieder auf vollen Touren. Dabei wird das Wort Wissen immer noch zu wörtlich genommen, denn hinter dem Begriff Wissen, verbirgt sich der Begriff Können. Die Intensivierung der betrieblichen Weiterbildung bedeutet nicht, die Qualifizierung der Mitarbeiter in herkömmlicher Manier zu gestalten und nur einfach mehr „alte Zöpfe“ anzubieten. In der heutigen Zeit ist betriebliche Weiterbildung nur sinnvoll und effizient, wenn sie sich auf die Entwicklung von Kompetenzen konzentriert. Kompetent sein bedeutet, neuen Herausforderungen und Problemstellungen, selbstgesteuert, zu begegnen und gewachsen zu sein. Kompetenzentwicklung geht immer mit der Änderung der inneren Haltung einher. Mit herkömmlichem expositorischem Unterricht, so wie er in betrieblichen Seminaren noch vorwiegend praktiziert wird, ist Kompetenzentwicklung nur sehr begrenzt möglich. Kompetenzentwickelnde Weiterbildung von Mitarbeitern erfordert deshalb eine andere Pädagogik und Didaktik als wissensvermittelnde und fertigkeitstrainierende Seminare. Das ist einem großen Teil der Heerschar von Trainern, die sich im Markt tummeln genauso wenig bewusst, wie vielen Bildungsverantwortlichen in den Unternehmen. Für Unternehmen ist Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter ein Erfolgsfaktor, der ständig an Bedeutung zunimmt. Einige, vor allem große Betriebe haben das erkannt und passen ihre Weiterbildungskonzepte Schritt für Schritt an. Der Großteil der Unternehmen versucht jedoch noch immer mit herkömmlicher und wissensbetonter Didaktik, Mitarbeiter weiterzubilden. Um beispielsweise Schlüsselkompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Selbstlernkompetenzen und Umsetzungskompetenzen zu entwickeln, sind Seminare, in denen Trainer darstellen, wie man es macht, logischerweise kontraproduktiv und eher schädlich als nützlich. Zum entscheidenden Faktor für den Umdenkungsprozess, hin zu kompetenzentwickelnder Weiterbildung in der Wirtschaft, wird die Entwicklung einer modernen Lernkultur. Das wiederum erfordert Weiterbildungspersonal, das über die Kompetenzen verfügt, kompetenzbildende Weiterbildungen zu entwickeln oder einzukaufen.













