(openPR) Oppenheim/Rhein (mxp) - Es war teilweise schon (be)rauschend, was gestern Abend im Südwesten und Westen so vom Himmel kam. An einigen Orten fielen bis zu 70 Liter, so beispielsweise 69 Liter in Köln. Kein Wunder also, dass einige Keller voll liefen, Unterführungen unter Wasser standen oder durch Blitzschlag Schäden entstanden.
Nachdem gestern Früh eine erste Gewitterlinie durchgezogen war und sich vormittags aufgelöst hatte, konnte die Sonne den Boden wieder kräftig aufheizen (auch wenn die 30-Grad-Marke meist nur noch in Bayern leicht überschritten wurde), sodass ein Teil des Regens direkt wieder verdunstete und als latente Energie (Wasserdampf) für die nächste sich am Nachmittag von Frankreich nähernde Gewitterlinie als Nahrung zusätzlich zur Verfügung stand.
Auch heute Abend steht uns in der Südwesthälfte an einigen Orten wieder ein Donnerwetter bevor, doch deren Intensität nimmt ab, denn mit jedem neuen Anlauf kühlt es etwas ab - ein Abschied der Hitzewelle in Etappen sozusagen.
Morgen wird besonders in der Mitte der schlechteste Tag der Woche mit vielen Wolken und zeitweiligen, zum Teil gewittrigen Regenfällen, während sich im Südwesten die Sonne in den Nachmittagsstunden ab und an zu Wort meldet.
Der äußerste Nordosten profitiert ohnehin von der aus Norden bis Nordosten eingeflossenen trockenen und etwas kühleren Luft, sodass die Nächte angenehm frisch sind, während tagsüber die 20-Grad-Marke - mit Ausnahme der Küstenregion - überschritten wird.
Doch morgen wird im Lauf der zweiten Tageshälfte die Störung auch den Nordosten erreichen, denn gleichzeitig kommt von der Biskaya Hoch Yella nach und drängt die Störung unter beginnender Abschwächung durch Druckanstieg nach Nordosten ab und aus Deutschland hinaus.
Am Wochenende verlagert sich dann dieses Hoch über uns hinweg, sodass wir nach einem bewölkten Samstag dank der Warmfront von Tief Zeus am Sonntag mit der auf Süden drehenden Strömung auf der Westseite des Hochs wieder in den Bereich wärmerer Luft kommen. Am Oberrhein muss mit Werten um 30 Grad, sonst - mit Ausnahme der Küstenregion – mit Werten zwischen 26 und 29 Grad bei viel Sonne gerechnet werden.
Für den Wochenbeginn stehen uns allerdings im Westen neue Gewitterschauer und Abkühlung bevor, während der Südosten 30 Grad erwarten darf.
Autor Udo Baum, Meteorologe von "Der Wetterbote" (http://www.wetterbote.de) wünscht Ihnen ein sonniges und stressfreies Sommerwochenende.
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