(openPR) Auch 2011 präsentiert das innovative Deutsche Literaturfernsehen Lesungen neuer Autoren auf der Leipziger Buchmesse. Diesen wird mit einem Fernsehauftritt, der im Internet für jeden zugänglich ist, eine Chance auf dem hart umkämpften Literaturmarkt geboten. Durch die Verbindung von gedruckten Büchern und Internet-TV entsteht eine Kombination aus traditionellen und modernen Medien, durch die das Medium Literatur einem breiten Publikum präsentiert und zugänglich gemacht wird.
Dieses Jahr kommen auch die oft vernachlässigten Lyrik-Fans auf ihre Kosten. In Paul H. Wendlands Lesung aus seinem Prosa- und Gedichttexte vereinenden Band ruht das Hauptaugenmerk des Autors auf der kritischen Rezeption aktuellen Zeitgeschehens. Die Einleitung bildet das Gedicht "Tschernobylische Mahnung", das sich mit dem Größenwahn der Menschheit befasst und uns vor den drohenden Konsequenzen warnt – denn Hochmut kommt vor dem Fall, wie es die Menschheitsgeschichte deutlich belegt.
Doch selbstverständlich beabsichtigt der Autor mit seiner Auswahl von insgesamt mehr als einem halben Dutzend Auszügen aus "Ein Wortefinden in der Schule des Lebens" nicht, seine Leser und Zuschauer ausschließlich vor den Abgründen menschlichen Tuns zu warnen. Vielmehr will Wendland Hoffnung machen, wie wir dem uns bedrohenden Chaos von der Schippe springen können. Denn wenn der Mensch sich seines Geistes bedient und auf die Kraft der Schöpfung vertraut, kann er über sich herauswachsen und so zwei der höchsten Güter des Lebens erlangen: den Lebenssinn und die Nächstenliebe. Ebenso besitzt der Mensch so viel, für das er sich einsetzen kann, wodurch seinem Dasein wiederum Bedeutung und Sinn verliehen wird. Hier ist als Beispiel unser wunderbarer blauer Planet zu nennen, von dem Wendland gegen Ende der Lesung eine eindrucksvolle Zukunftsvision entwirft.









