(openPR) Der Straddle
Mit unterschiedlichen Options-Strategien kann der Anleger auf spezielle, von ihm antizipierte Marktbewegungen reagieren.
Erwartet der Anleger beispielsweise in Kürze eine starke Kursbewegung, so wird er auf diese mit einem so genannten Long-Straddle spekulieren. Für eine Spekulation auf einen sich nicht bewegenden Markt, wird der Anleger einen Short-Straddle einsetzen. Beim Short-Straddle muss allerdings immer wieder darauf hingewiesen werden, dass hier die Verlustmöglichkeit des Anlegers unbegrenzt ist! Deshalb sollte dieser nur von besonderst erfahrenen und risikobewussten Anlegern eingesetzt werden. Fehleinschätzungen und Anwendungen können zu desaströsen Ergebnissen führen.
Der Long-Straddle
Um einen Long Straddle zu bilden, muss der Anleger eine Call-Option und eine Put-Option zum gleichen Basiswert, zum gleichen Ausübungspreis und zum gleichen Verfallsdatum erwerben. Alle herkömmlichen Basiswerte, wie z.B. Indizes, Aktien u.ä. können als Grundlage für den Straddle dienen.
Beim Long-Straddle wird der Anleger einen Gewinn generieren, wenn sich der Preis des Basiswertes zum Ausübungsdatum stark bewegt hat. In diesem Fall liegt der Kurs des Basiswertes dann weit vom Ausübungspreis entfernt. Durch die dann stark angestiegene Volatilität wird der Anleger überproportional vom Kursanstieg im Basiswert profitieren.
Im Vergleich zum Short-Straddle ist hier das Verlustrisiko deutlich begrenzt. Der Anleger kann maximal seinen Kapitaleinsatz für den Erwerb der Call- und Put-Option (Plus die angefallenen Kaufgebühren) verlieren.
Der Short-Straddle
Um einen Short-Straddle einzugehen, muss der Anleger eine Call Option und eine Put Option zum gleichen Basispreis, zum gleichen Ausübungspreis und dem gleichen Verfallsdatum verkaufen. Mit dieser Strategie wird der Anleger dann einen Gewinn erzielen, wenn der Preis des Basiswertes zum Ausübungsdatum sehr dicht am Ausübungspreis liegt.
Das hier vorliegende unbegrenzte Verlustrisiko entsteht dadurch, dass beim Verkauf der Call Option der Anleger verpflichtet ist, den Basiswert zum vereinbarten Preis zu liefern. Das Risiko beim Verkauf der Put Option ist indes wieder begrenzt. Auch hier ist der maximale Verlust auf den Kaufpreis der Put Option (Plus die Kaufgebühren) begrenzt.
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