(openPR) Darmstadt, 19. März 2011. Die Atomkatastrophe in Japan hat erneut gezeigt, dass die Energieerzeugung mit Kernkraft nicht sicher ist. Die Bundesregierung hat mit dem Moratorium für die Laufzeitverlängerung deutlich gemacht, dass das auch für Anlagen in Deutschland gelten könnte. Eine sichere und zukunftsfähige Energieversorgung aufzubauen ist eine große, aber lösbare Aufgabe.
Neben der Politik müssen jetzt die Energieversorger zu ihrer besonderen Verantwortung stehen und die richtigen Weichen stellen: Die Entscheidung zur Verlängerung der Laufzeit hat den alternativen Energieversorgern unfaire Wettbewerbsnachteile gebracht. Das Festhalten an der Atomenergie verhindert Anreize zum nachhaltigen Umbau der Energieversorgung. Die Politik muss dafür sorgen, dass eine CO2- und atomstromfreie Energieerzeugung mindestens so gute Marktchancen erhält, wie vor der Laufzeitverlängerung.
Die Verbraucher können selbst entscheiden
„Wann, wenn nicht jetzt?“ fragt ENTEGA mit der aktuellen Kampagne. Mit dem Wechsel zu einem Produkt des südhessischen Ökostromanbieters kann jeder Haushalt einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gehen. „Mit unseren Produkten wollen wir nicht nur die Verbreitung von CO2-frei erzeugtem Strom weiter vorantreiben, sondern uns insbesondere für eine atomstromfreie Energieversorgung stark machen“, betont ENTEGA-Geschäftsführer Frank Dinter.
ENTEGA hat den Atomausstieg bereits 2008 vollzogen
Um mit der eigenen Stromrechnung nicht doch indirekt die Kernkraft zu unterstützen ist es wichtig, einen Anbieter zu wählen, der in keiner Weise mit dem Atomgeschäft verbunden ist. Als einer von wenigen Anbietern verzichtet ENTEGA bereits seit 2008 vollständig auf den Einkauf von Atomstrom. Weder ENTEGA noch der Mutterkonzern HEAG Südhessische Energie AG sind direkt oder indirekt an Atomanlagen beteiligt. „Wir haben den Atomausstieg schon vor Jahren vollzogen“, sagt Geschäftsführer Frank Dinter. Das allein reiche aber nicht: Der ENTEGA Mutterkonzern HSE investiert bis 2015 mehr als 1,1 Milliarden Euro in erneuerbare Energien und die Forschung für ein zukunftsfähiges Stromnetz.










