(openPR) Die Deutschen werden immer älter. Zwar ist diese Tatsache an sich nun wirklich nichts Schlimmes, allerdings stellt sie uns auch vor Probleme. Denn dadurch bedingt, dass es auch immer weniger Nachwuchs gibt, ändert sich die Alterspyramide so stark, dass der Generationenvertrag ordentlich ins Wanken gerät. Dirk Kern über die Frage, wer wann für welche Rente aufkommen wird.
Über Jahrzehnte sicherte die sogenannte Alterspyramide diejenigen ab, die ihr Leben lang hart gearbeitet hatten. An der schmalen Spitze der Pyramide befanden sich die wenigen älteren Personen, die Leistungen in Anspruch nahmen. Den Mittelteil machten die Arbeitnehmer, also die Beitragszahler aus, und am breiten Boden waren die nachwachsenden Generationen, also die Kinder zu sehen. Schon seit Jahrzehnten verschiebt sich diese Pyramide immens. Vor allem weil die Geburtenzahlen immer weiter zurückgehen. Stephan Gelhausen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft:
„Das ist ganz gravierend und hat auch Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland. Auf der anderen Seite leben die Älteren – das ist auch schön so – immer länger, beziehen dadurch aber auch immer länger die gesetzliche Rente. Beides führt dann zu Problemen, die demografisch bedingt sind. Also einerseits immer weniger Beitragszahler und auf der anderen Seite immer mehr Menschen, die immer länger Rente beziehen.“
Die Politik hat das Problem schon lange erkannt. Die Folge: Die private Altersvorsorge wird kräftig gefördert. Egal ob Riester- oder Rürup-Rente - Der Staat legt etwas dazu bzw. gewährt kräftige Steuererleichterungen. Das Wichtige ist nur: Wer etwas für seine private Altersvorsorge tun möchte, sollte eines nicht tun: warten.
„Wer jetzt in den Beruf einsteigt, der sollte schon 50 oder 30 Euro im Monat beiseite tun. Da ist es egal, ob das für eine Rürup- oder Riester-Rente ist. Auf jeden Fall sollte man rechtzeitig damit beginnen.“
Zur Zeit finanzieren 100 Beitragszahler 30 Rentner. Das Alterspyramidenproblem betrifft übrigens nicht nur Deutschland.
„Nein, das ist ein generelles Problem in den europäischen Industriestaaten. Italien ist davon betroffen, Frankreich natürlich auch. Die Ausprägungen und Auswirkungen sind unterschiedlich, wenn auch in der Tendenz die gleichen. Es hängt einfach davon ab, wie früh die Politik das Problem erkannt und Maßnahmen eingeleitet hat.“
Der Tipp: Sichern Sie so früh wie möglich Ihren Lebensabend ab. Und denken Sie daran: Es liegt an den Menschen selbst, die Alterspyramide wieder in eine gesunde Form zu bringen!
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