(openPR) Frankfurt (18.03.2011)/UM. - Ein standardisiertes Vorgehen im Inkasso genügt nicht, um zügig seine Außenstände einzuholen. Schneller und effektiver gestaltet sich das Inkasso bei geschickter Vorbereitung, bei der Dokumente so vorbereitet werden, daß sie bei einer späteren Forderungsdurchsetzung als Beweismittel dienen und zum zügigen Erfolg führen.
Viele Inkassobüros lassen standardisierte Mahnverfahren laufen und drucken Massenmahnungen aus. Dort werden Mahnschreiben nach Schema F erstellt, die vielfach ihre Wirkung beim Schuldner verfehlen. Die Folge: Selten wird bereits im außergerichtlichen Bereich die Zahlung durch den Schuldner erfolgen. Statt dessen müssen von Ihnen weitere Kosten in Anwalt und Gerichtsverfahren gesteckt werden. Die Kosten der Forderungseintreibung explodieren, die Risiken des Forderungsausfalls bleiben. Wie läßt sich das Vorgehen so ändern, daß die Forderung bereits in ihrer Entstehung abgesichert wird?
Utopisch dürfte es sein, bei Kleinaufträgen oder im unterenehmerischen Tagesgeschäft von seinen Kunden Sicherheit zu verlangen. Allenfalls dürfte Vorkasse hier und da in Betracht kommen. Aber selbst die Vorauskasse ist wirklich selten gegenüber Kunden durchzusetzen. Also: Was bleibt? Die Chancen, seinen Forderungseinzug zu optimieren, liegen in der geschickten Vorbereitung. Sowohl im Handel als auch im Handwerk können rechtlich die Stellschrauben so fixiert werden, daß das Forderungsmanagement später verhältnismäßig leichtes Spiel hat.
Ein Beispiele: Mündlich abgeschlossene Verträge stoßen regelmäßig in Gerichtsverfahren an ihre Grenzen. Dort wird Beweis für das Bestehen der vertraglichen Absprache verlangt, der selten glaubwürdig genug erbracht werden kann. Die Lösung: Unter Kaufleuten bietet das Recht eine Gestaltungsmöglichkeit, die eine mündliche Vereinbarung fixiert und beweisen läßt. Jeder gute Anwalt weiß dies entsprechend umzusetzen. So können selbst Vereinbarungen in einem Telefonat später gerichtlich sicher durchgesetzt werden.
Weiteres Beispiel: Oft beherrschen Mängeleinreden im Handwerksbereich oder bei der Produktlieferung das prozessuale Geschehen vor Gericht. Die Lösung: Kürzen Sie das Verfahren mit Hilfe einer soliden Vorbereitung ab, indem Sie Ihre Dokumente und Beweise so erstellen, daß allein durch diese Ihre Forderung bewiesen werden kann. Dadurch wird das Gerichtsverfahren abgekürzt und der Schuldner in seinen Mängeleinreden beschnitten. Das führt zu einem schnellen Verfahren, einem zügigen Titel und einer sofortigen Zwangsvollstreckung.
Die Quintessenz: Erst eine ordentliche Vorbereitung von Dokumenten und Vorgehensweisen in Kombination mit einem geschulten Forderungsmanagement im eigenen Haus lassen Inkassoverfahren schnell und erfolgreich werden. Scheuen Sie hierbei nicht die frei verhandelbaren Kosten im Vorfeld, denn Sie ersparen sich erhebliche Mehrkosten im Nachhinein und schonen Ihre Nerven. Kontaktieren Sie einen im Wirtschafts- und Inkassorecht für Handel, Handwerk und Heilberufe erfahrenen Anwalt. Es zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes für Sie aus.










