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Sicherheit für Osnabrück schaffen

15.03.201117:44 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Sicherheit für Osnabrück schaffen
Michael Hagedorn, Vorsitzender GRÜNEN-Ratsfraktion Osnabrück
Michael Hagedorn, Vorsitzender GRÜNEN-Ratsfraktion Osnabrück

(openPR) Angesichts der Atomkatastrophe in Japan kündigen die Osnabrücker GRÜNEN verstärkten Widerstand gegen die Atompolitik des Bundes an. Osnabrück liege in Mitten vierer Atomanlagen. Im Norden die heute gar nicht mehr genehmigungsfähige Uraltanlage Unterweser, im Westen das AKW Emsland, im Osten Grohnde und im Südwesten das Zwischenlager Ahaus. „Alle Anlagen gefährden potenziell auch Osnabrück. Damit muss endlich Schluss sein“, erklären der Fraktionsvorsitzende, Michael Hagedorn, und der umweltpolitische Sprecher, Volker Bajus.



Sollte es in einer dieser Anlagen zu einem GAU kommen, sei je nach Wetterlage eine großflächige Verstrahlung Osnabrücks wahrscheinlich. Die örtlichen Sicherheitsbehörden seien gar nicht in der Lage eine notwendige großflächige Schutzmaßnahmen, geschweige denn eine Evakuierung kurzfristig zu organisieren. „Ankündigungen seitens des Umweltdezernenten, man würde die Bevölkerung dann mit Jodtabletten versorgen, ist Ausdruck schierer Hilfslosigkeit. Die einzige Rettung, die dann bleibt, ist Flucht“, so Bajus. Ähnliches gelte für Unfälle bei Atomtransporten. Die GRÜNEN erinnern daran, dass die Feuerwehr bei solchen Transporten von Seiten der Sicherheitsbehörden des Bundes und der Polizei gar nicht informiert werde und die Ausrüstung für schwere Unfälle mit radioaktiver Fracht auch nicht ausreiche. „Es wird Zeit, dass wir diesen Risiken ehrlich gegenübertreten und weitestgehend verringern“, fordert Hagedorn.

Alternativen zum Atomstrom seien vorhanden. Die Konzepte zur Versorgung der Region mit erneuerbarer Energie würden auf Umsetzung warten. Zu verweisen sei auf das CO2-Reduzierungskonzept der Stadt und die Klimaschutzinitiative im Landkreis Osnabrück. Diese seien klimapolitisch notwendig und sinnvoll und für die Region auch wirtschaftlich Erfolg versprechend. „Wir werden entsprechende Initiativen in die Ratsgremien einbringen“, kündigt Bajus an.

Für die Betroffenheit über die schrecklichen Folgen von Erdbeben und Tsunami und die Trauer und das Mitgefühl für die Opfer müsse zweifelsohne Zeit und Raum sein. Genauso wie für Anstrengungen, wie Japan geholfen werden kann. Gleichzeitig führe die Atomkatastrophe in Japan die Nichtbeherrschbarkeit der Technik allen klar vor Augen. Das reale Risiko werde auf einmal fassbar. Weitere Aktionen und Demonstrationen gegen die Atompolitik der Regierungsparteien und den Betreiber des AKW Emsland, RWE/Nike in Osnabrück, seien legitim. „Die Sorge vieler Menschen in der Stadt muss sich politisch artikulieren können und auch zu praktischen Konsequenzen führen", so die beiden GRÜNEN.

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