(openPR) Köln – Immer mehr Pflegeunternehmer erkennen die Mitarbeiterorientierung als wichtigen Erfolgsfaktor im Unternehmen. Die Attraktivität des eigenen Unternehmens für qualifizierte Bewerber und die Motivation der eigenen Mitarbeiter sind die Themen, die Pflegedienst-Inhaber für die Zukunft als besonders wichtig einschätzen. Dies geht aus einer Blitzumfrage unter rund 80 Unternehmern hervor, die der Landesverband freie ambulante Krankenpflege NRW e. V. (LfK) im Rahmen des 12. LfK Unternehmer-Dialogs durchgeführt hat.
Die Blitzumfrage dokumentiert ein insgesamt verstärktes Interesse der Pflegeunternehmer an allen Aspekten des Themas Personalentwicklung. Im Rahmen der Blitzumfrage wurden die Teilnehmer der Veranstaltung „12. LfK Unternehmer-Dialog“ gebeten, die Wichtigkeit von unterschiedlichen Aspekten des Themas Personalentwicklung zu bestimmen. Um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu erhöhen und eine genaue Reihenfolge ermitteln zu können, wurde bereits eine Vorauswahl von 23 wichtigen Themenaspekten getroffen. Zusätzlich war eine Beantwortung mit Freitext möglich.
Am größten ist der Informationsbedarf den Ergebnissen zufolge im Bereich des Employer Branding, also der Arbeitgeberattraktivität und -markenbildung. So wünschen sich die Befragten am häufigsten Informationen darüber, wie sie sich als attraktiver Arbeitgeber profilieren und ihr Unternehmen „anziehend für neue Fachkräfte“ machen können. Direkt im Anschluss kommt der Wunsch nach geeigneten Konzepten zur Stärkung der Motivation der eigenen Mitarbeiter. Am dritthäufigsten wurde nach Lösungen gefragt, wie die Inhaber die Leistungsträger im Betrieb an ihr Unternehmen binden können.
Die Ergebnisse der Befragung machen ebenfalls deutlich, dass Qualität der Pflege und Kundenzufriedenheit einen hohen Stellenwert im ambulanten Pflegeunternehmen einnehmen: Zwei Drittel der befragten Inhaber wünschen sich Informationsangebote und Lösungswege, um die Kunden- und Patientenorientierung im Bewusstsein ihrer Mitarbeiter noch stärker als bisher zu verankern.
Geringer ist der Informationsbedarf hingegen bei Themen wie die Schaffung eines ausgewogenen Altersmix im Betrieb oder die Nachfolgeplanung unter dem Aspekt der Personalentwicklung, die die letzten Plätze im Ranking belegen.











