(openPR) Mit der Entstehung des Vodafone-Quartiers in Heerdt und den letztjährigen Großanmietungen durch die AXA und Ericsson am Prinzenpark gewinnen die linksrheinischen Teilmärkte Seestern sowie Heerdt/Lörick mehr und mehr an Profil. Das Bekenntnis der multinationalen Konzerne zu dem Bürostandort wird eine weitere Sogwirkung entfalten. Zahlreiche Nachahmer siedeln sich derzeit in umliegender Nachbarschaft an und ermöglichen Synergieeffekte. Neben der traditionellen ITK-Branche sind dies jedoch zunehmend vertriebsaffine Unternehmen, Agenturen, Rechtsanwaltskanzleien, Finanzdienstleister und Beratungsgesellschaften, die von einem sich ausbreitenden Netzwerk profitieren. Dazu gehört auch der vor kurzem abgeschlossene Mietvertrag eines europaweit agierenden Spezialisten für Schadensregulierung über rund 730 qm Bürofläche im Forum Oberkassel in der Hansaallee, den Dr. Lübke Düsseldorf zusammen mit Anteon realisieren konnte.
Büromärkte Seestern und Heerdt/Lörick wachsen zusammen
Die wahrnehmbare Verschmelzung der beiden Büromärkte entlang der Hansallee deutet auf eine positive Entwicklungsprognose hin. Den Trend haben die Düsseldorfer Büromarktexperten der Dr. Lübke GmbH frühzeitig erkannt und auf eine nachhaltige Betreuung diverser Bestandsobjekte gesetzt. Die Rechnung geht auf: Innerhalb von 15 Monaten ist es dem Vermietungsteam zusammen mit Kooperationspartnern gelungen, u.a. die Leerstandsquote im Forum Oberkassel mit vier Mietvertragsabschlüssen um 30 Prozent zu reduzieren. Auch der Eigentümer hat hier erkannt, dass es lohnenswert ist, in ein umfangreiches und exklusives Marketing zu investieren, indem man mit außergewöhnlichen Musterbüros Demonstrationsflächen für eine zeitgemäße Arbeitswelt bietet. Potenzielle Mietinteressenten werden von attraktiven Gestaltungsmöglichkeiten leichter überzeugt. Die visuelle Ansprache bleibt nachhaltig bestehen. „Mit gutem Design sowie flexiblen Flächenlösungen erhält die Immobilie ein neues Profil und wird mit jeder zusätzlichen Anmietung umso attraktiver für die Nachfrageseite“, so Matthias Behrendt, Senior Consultant bei Dr. Lübke.
Ehemalige Büroquartiere werden zu Stadtquartieren
Die signifikante Wiederbelebung eines interessanten Bürohauses und damit der Mikrolage ist Teil eines Konzentrations- und Transformationsprozesses, der sich in Düsseldorf gerade für die großen Büroquartiere wie das (erweiterte) Seestern- und Heerdt/Lörick-Gebiet vollzieht. Mit dem städtebaulichen Konzept ist eine neue Dimension von Arbeiten und Leben vorgesehen. So wird auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Oberkassel ein neues Stadtquartier entlang der Hansaallee entstehen. Zahlreiche Revitalisierungen von Bestandsobjekten und Neubaufertigstellungen, eine verbesserte Versorgungsinfrastruktur, ein neues Gesamtverkehrskonzept sowie die Aufwertung als Wohnstandort geben den linksrheinischen Arealen einen dynamischen Auftrieb. Für all diese Stadtteile wird ein Bevölkerungszuwachs prognostiziert, der für Heerdt am größten sein wird. Hier liegen die Chancen für viele ältere Büroobjekte, deren Repositionierung die Dr. Lübke-Experten mit einer Machbarkeitsstudie und Investitionsrechnung für den Eigentümer prüfen.
Standortprofilierung mit integrativen Nutzungskonzepten bleibt Kernaufgabe
Der Seestern gilt mit rund 120.000 qm Flächenumsatz in 2010 als Gewinner unter den Büromärkten und ist dabei, sich von dem bisherigen Image eines vorwiegend monostrukturierten Cityentlastungsgebietes zu lösen. Potenziale für den weiteren Leerstandsabbau von derzeit über 70.000 qm liegen neben der Flächenfungibilität der Vermarktungsobjekte in der Imagebildung und Kommunizierung des Standortprofils. Die überregionale Wahrnehmung als ITK-Cluster schafft Ansiedlungspotenzial für innovative Unternehmen, auch aus dem Ausland. So ist Düsseldorf das Top-Zentrum für chinesische Firmen, die häufig als Kooperationspartner großer Konzerne wie z. B. Vodafone agieren und sich im direkten Umfeld ansiedeln. Mit der Ent-stehung des Campus in Heerdt/Lörick könnten innerhalb der nächsten zwei Jahre Neugründungen oder Expansionen diverser kleiner und mittlerer Betriebe einhergehen, meint Behrendt. Das Vermietungsteam steht derzeit in weiteren konkreten Verhandlungen für knapp 14.000 qm am Seestern und in Heerdt/Lörick.












