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Geothermie im Gespräch: Ortstermin zu seismischen Untersuchungen

14.03.201111:39 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Ortsbegehung der seismischen Untersuchungsflächen zwischen Gars und Schnaitsee – Auftraggeber und Partnerunternehmen stellen sich vor – Informationen zu 3D-seismischen Untersuchungen und möglichen Geothermiekraftwerk – Matthias Hiegl: „Durch Geothermie erzeugter Strom und Wärme sind umweltfreundlich und machen von fossilen Brennstoffen unabhängig“



Gars a. Inn/Schnaitsee – Mit starken Investoren, erfahrenen Partnern und qualifizierten Dienstleistern an der Seite führt die Future Water Energy GmbH (FWE) derzeit unter Aufsicht des Bergamtes Südbayern seismische 3D-Messungen in einem 97,5 Quadratkilometer großen Aufsuchungsfeld zwischen Gars und Schnaitsee durch. Bei einem Termin informierten die Projektverantwortlichen vor Ort über das Messverfahren und Geothermie. Die Untersuchungen, die bis April 2011 abgeschlossen sein werden, sollen unterirdische Heißwasservorkommen aufspüren, die in einem Geothermiekraftwerk Strom und Wärme erzeugen könnten. Gemeinsam mit den Investoren Fröschl Geothermie GmbH und Wagner Selection Luxemburg plant das Grünwalder Unternehmen ein Kraftwerk, das die Region langfristig umweltfreundlich mit Strom und Heizenergie versorgen kann. „Die politische Lage im Mittleren Osten zeigt mehr denn je, dass wir das Thema Energieautonomie am Wirtschaftsstandort Deutschland voranbringen müssen. Unsere Investitionen in eine regionale und dezentrale Erzeugung sind ein wichtiger Schritt in eine ökologisch sinnvolle und nachhaltige Zukunft“, verdeutlicht Florian Fritsch, Geschäftsführer der Fröschl Geothermie GmbH. Was das für die Gemeinden bedeutet, erklärt Matthias Hiegl, Geschäftsführer der FWE: „Ein Geothermiekraftwerk würde die Region mit regenerativem Strom und Fernwärme auf Dauer von fossilen Energiequellen unabhängig machen.“

Versierte Partner für autarke Energieversorgung
Ein Kraftwerk kann etwa 3.500 Haushalte emissionsfrei und kostenbewusst mit Energie versorgen. „Die Erfahrung und der Weitblick der unternehmerisch geprägten Investoren sind ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu verwirklichen“, schildert Hiegl. Die beiden Investoren, das Unternehmen Fröschl Geothermie und die Wagner Selection, haben sich auf die Finanzierung, Entwicklung und den Bau geothermischer Kraftwerke spezialisiert. „Die Entwicklung und Verbesserung neuer Technologien zur Umwandlung von Wärme in Elektrizität birgt ein großes wirtschaftliches Potenzial, das regional Arbeitsplätze schafft und global vermarktet werden kann“, erklärt Aloyse Wagner, Chief Executive Officer der Wagner Group.

Technik zum Anfassen
Auf einer Ortsbegehung wurden die Spezialisten bei der Arbeit begleitet und die vibroseismischen Fahrzeuge, mit denen die Untersuchungen vorgenommen werden, im Einsatz gezeigt. Diese Fahrzeuge senden Schallwellen in den Untergrund, die von den einzelnen Gesteinsschichten unterschiedlich reflektiert werden. Hochempfindliche Signalempfänger, sogenannte Geophone, erfassen an der Oberfläche die zurückgeworfenen Impulse. Mit den gewonnenen Daten erhalten die Experten ein dreidimensionales Bild des Untergrunds und können bestimmen, wo sich geeignete Thermalwasservorkommen befinden. „Durch die genaue Kenntnis des Untergrunds erhöht sich deutlich die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich nach heißem Wasser zu bohren“, schildert Matthias Hiegl.

Geschlossener Wasserkreislauf
Auch die Funktionsweise eines Geothermiekraftwerks erklärten die Spezialisten. „Das Wasser, das bis zu 135 Grad heiß ist, wird in dem möglichen Kraftwerk an die Oberfläche gefördert. Dort erhitzt es in einem Wärmetauscher ein niedrig siedendes Arbeitsmittel eines zweiten Kreislaufs“, verdeutlicht Hiegl. Dieser zweite Kreislauf treibt einen Generator an und erzeugt Strom. In einem weiteren Wärmetauscher gibt das geförderte Wasser zudem Hitze ab, mit der ein Fernwärmenetz beschickt wird. Anschließend wird das Wasser wieder in das Thermalreservoir im Untergrund geleitet und der Kreislauf schließt sich.

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