(openPR) Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren und beruht auf einem ganzheitlich-integrativen Ansatz. Das bedeutet, Körper, Seele und Geist sind eine Einheit, deren „Teile“ nicht isoliert voneinander betrachtet, sondern in ihrem Zusammenwirken gesehen werden.
Gestalttherapie unterstützt dabei die Bewusstwerdung von inneren Prozessen und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt, dem einzigen Moment, in dem Neugestaltung beginnen kann. So können alte, unbrauchbar gewordene Bahnen verlassen werden und neue, geeignetere Wege entstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei immer auf der Verwirklichung der in uns vorhandenen Potentiale.
Im Alltag stoßen wir oft an innere und äußere Grenzen. Plötzliche, schmerzhafte Erfahrungen können uns „aus der Bahn werfen“. Anhaltende oder wiederkehrende belastende Situationen können kräftezehrend sein oder ausweglos erscheinen. Durch schwierige Lebensumstände können wichtige Anteile in uns verdrängt oder abgespalten werden.
Dann fügen sich Körper, Seele und Geist nicht mehr zu einem gut „funktionieren“ Ganzen zusammen. Es gibt dann vielleicht innere Begrenzungen, Selbstbehinderungen, nicht ergriffene Chancen oder unerfüllte Bedürfnisse, die einem das Leben unnötig schwer machen.
Gestalttherapie bietet Ihnen Raum, neue bereichernde Erfahrungen zu machen. In Gesprächen können Sie, unter Einbezug verschiedener therapeutischer Methoden, wie z.B. auch der Arbeit mit inneren Bildern oder Träumen, Vertrauen in Ihre eigenen Kräfte und Stärken entwickeln und neue Lösungswege gestalten. Ziel ist es, schwierigen Situationen besser und mit mehr innerer Zufriedenheit begegnen zu können.
In der Gestalttherapie wird von „offenen Gestalten“ und von „geschlossenen Gestalten“ gesprochen (daher auch der Name Gestalttherapie). Eine „Gestalt“ ist offen, wenn noch etwas fehlt, noch etwas erledigt werden muss, damit es dem Menschen gut gehen kann.
Wenn etwas schmerzhaft oder angstbesetzt ist, scheuen sich Menschen davor, genau hinzusehen und Erlebtes bewusst zu verarbeiten. Unerledigtes drängt aber darauf, erledigt zu werden. „Offene Gestalten“ stören den Menschen dabei, persönliche Fähigkeiten und Potentiale zu entfalten, selbstbestimmt bestmögliche Entscheidungen zu treffen und sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten.
Eine „Gestalt“ ist "geschlossen", wenn Unangenehmes, dass stört und behindert, be- bzw. verarbeitet und somit erledigt ist.
Gestalttherapie wird heute als die bedeutendste therapeutische Richtung der Humanistischen Psychologie betrachtet, ist aber keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.








