(openPR) Berlin, 11. März 2011. Der hauptberufliche "Geheimdienstler im Internet" (Zitat: Caro Korneli / Radio Fritz vom Rundfunk Berlin/Brandenburg) Johannes Wegemann versucht auf dreiste und erstaunlicherweise erfolgreiche Art und Weise, ein Eigenheim mithilfe einer Internet-Fangemeinde zu finanzieren. Als Webdomain sicherte sich der Betreiber die passende Webseite www.ZahlmeinHaus.de - dieses Konzept gab es in der Form in Deutschland noch nie. Laut Aussage des Betreibers wurden bereits in der zweiten Woche weit über 50,00€ eingezahlt. Die Tendenz soll stark steigen.
Zunächst ging niemand von einem Erfolg aus, doch mit der Zeit begann ein regelrechter Run auf die Seiten. Nicht zuletzt durch die erfolgreiche Social-Network-Verbreitungsstrategie. Der Betreiber über das Projekt: "Umso bekannter die Seite wird, umso wahrscheinlicher ist es, dass das Projekt tatsächlich realisiert werden kann. Ohne Facebook, StudiVZ oder Twitter wäre ein derartiger Erfolg, wie er bis jetzt zu verzeichnen ist, nie möglich gewesen."
Zunächst wollte der Gründer Werbeflächen auf der Startseite seiner Bettelseite mithilfe des Auktionshauses eBay vermarkten. Dies hätte jedoch in seinen Augen einen zu kommerziellen Eindruck hinterlassen. Zitat: "Ich sah den Facebook-Film "The social Network" und habe dabei gelernt: Keine Werbung vor der ersten Milliarde! - Spaß beiseite: Ich möchte keine kommerzielle Seite, ich sehe es eher als ein Experiment. Ich möchte sehen, zu was die Internetcommunity in der Lage ist. Wenn es möglich ist, einem Verteidigungsminister die zwingende Notwendigkeit des Rücktritts deutlich zu machen, sollte mein Projekt, das zu Guttenberg ´sche um längen zu schlagen in der Lage sein."
Auf der Webseite wird seit kurzem die Rubrik "Presseecho" auf der Startseite gepflegt. In dieser sind diverse Pressemeldungen über das Projekt verlinkt. Auch eine persönliche Ansprache ließ sich Wegemann nicht nehmen. Ob die besagte Affaire, welche ja auch ein Video für "Ihren Süßen" erstellt und auf die Startseite verlinkt hat tatsächlich seine Bekanntschaft oder ein Werbegag ist, wollte der Betreiber auf Nachfrage leider nicht preisgeben. "Ich schätze die Trendmarke mit Haarstyling- und Haarpflege-Produkten namens got2b sehr - daher erlaubte ich dieses unterschwellige Procuct-Placement als Ausnahme auf meiner Seite. Schön anzusehen ist die Dame ja durchaus."
Besucher, die über einen Facebook-Account verfügen, können mit einem einzigen Klick auf den berühmten "gefällt mir"-Button ein wöchentliches Update erhalten. In diesem wird, jeweils sonntags, der aktuell eingezahlte Betrag mitgeteilt.













