(openPR) München/Prag. Nörr Stiefenhofer Lutz hat Hannover Leasing (GmbH & Co. KG) bei der Gestaltung eines geschlossenen Immobilien-Fonds in der Tschechischen Republik beraten. Der Vorteil der Struktur für deutsche Anleger: Sie können Erträge aus Fonds-Anteilen dank der Regelungen des deutsch-tschechischen Doppelbesteuerungsabkommens steuerlich günstig vereinnahmen. Möglich geworden ist dies, weil die tschechische Finanzverwaltung den rechtlichen Mantel des Fonds, eine deutsche Kommanditgesellschaft, als steuerlich transparent betrachtet. Das bedeutet: Steuersubjekt ist nicht der Fonds, sondern der einzelne Anleger. Damit kann er persönlich auch die Freibeträge des tschechischen Steuerrechts nutzen.
Für Hannover Leasing, einem der großen Initiatoren in Deutschland, ist es der erste geschlossene Immobilienfonds für deutsche Investoren in der Tschechischen Republik. Das Investitionsvolumen beträgt rund 68 Millionen Euro. Die Immobilie, das Praha City Center, ist ein vollständig vermietetes Büro- und Geschäftsgebäude im Prager Zentrum. Die Platzierung begann im April und ist mittlerweile fast abgeschlossen.
Leiterin des Nörr-Teams war die Partnerin, Rechtsanwältin und Steuerberaterin Silvia Sparfeld, M. A. In Kooperation mit den tschechischen und deutschen Steuer-Experten der Sozietät, bestehend aus Steuerberaterin Dr. Michaela Engel, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (CZ) Roman Zenaty, Steuerberaterin (CZ) Marketa Bobkova und RA (CZ) JUDr Libor Prokes, führte sie dieses Projekt.


