(openPR) Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März 2011
„Kevin, willst Du ein Eis?“ Was für ein verlockendes Angebot, doch der 3-jährige Junge hat den Vorschlag gar nicht gehört. Kevin hat einen Hörfehler. Jährlich kommen deutschlandweit über 500 Babies mit einer angeborenen Schwerhörigkeit oder Taubheit zur Welt. Wird keine gezielte Untersuchung durchgeführt, lässt sich eine Hörbeeinträchtigung in der Regel erst im 3. Lebensjahr und somit zu spät für eine normale Sprachentwicklung entdecken. Denn nur, wenn entsprechende Therapien einer Schwerhörigkeit bereits im ersten Lebensjahr begonnen werden, ist eine fast normale Sprachentwicklung des hörbeeinträchtigten Kindes möglich. Und davon hängt in weiterer Folge auch die emotionale und soziale Entwicklung des Kindes ab, bis hin zur späteren Schul- und Berufslaufbahn.
Jedes 1.000ste Kind wird mit Hörfehler geboren
Schwerhörigkeiten bei Neugeborenen treten bei ein bis zwei von 1.000 Geburten auf, bei Risikokindern liegt die Häufigkeit sogar um bis zu zwanzigmal so hoch. Um diesen Babies trotzdem einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, gibt es das „Universelle Neugeborenen-Hörscreening“, das seit dem 1. Januar 2009 bundesweit zu den gesetzlichen Krankenkassenleistungen gehört. Bei dieser Untersuchung wird eine zierliche Sonde ins Babyohr eingeführt und erzeugt dort leise Klicklaute. Gesunde Ohren reagieren auf diesen akustischen Reiz mit winzigen Schwingungen, den otoakustischen Emissionen, die von dem angeschlossenen Messgerät registriert werden. Die Babies bekommen von dem sanften, vollkommen schmerzlosen Hörcheck gar nichts mit, da dieser am besten mit schlafenden Kindern durchgeführt wird.
Mit ihrem Informationsfilm „Universelles Neugeborenen-Hörscreening“ kommt die in Freising bei München ansässige Firma TV-Wartezimmer einmal mehr ihrem Anspruch nach, mit Patientenaufklärung zur Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung beizutragen. Denn vielen frischgebackenen Eltern ist diese Regelleistung der Krankenkassen leider bis heute nicht bekannt – das soll der neue Film von TV-Wartezimmer jetzt ändern und zu entsprechender Nachfrage der Eltern beitragen. Damit Kindern wie Kevin künftig kein Eis mehr entgeht.
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Das Foto kann in druckfähiger Auflösung (300 dpi) kostenlos bei TV-Wartezimmer - Frauke Rösl angefordert werden.













