(openPR) Ausstellung: Frente a frente- Das spanische Portrait
Malerei, Fotografie und Papierarbeiten
Vom 25. Februar - 9. April 2011
Ort: 100 kubik – Raum für spanische Kunst
Künstler: Antonio Saura, Equipo Crónica, Salustiano, Victor Dolz, Raquel Muñoz, Peyrotau & Sediles y Moises Yagües.
Das Portrait ist eine der zentralen Disziplinen in der Kunst und Thema der neuen Ausstellung die vom 25. Februar bis 9. April 2011 in 100kubik- Raum für spanische Kunst gezeigt wird.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit einer Auswahl zeitgenössischer Künstler, die Teil ihres Werks dem Portrait gewidmet haben. Angefangen bei Antonio Saura und der Künstlergruppe Equipo Crónica (Manolo Valdés und Rafael Solbes) über Salustiano, Victor Dolz, Moises Yagües, Raquel Muñoz, bis hin zum Künstlerduo Peyrotau & Sediles.
Salustiano präsentiert das Portrait Tamara in Mailand, welches sich durch seinen bekannten Stil, seine unverwechselbaren Rottönen und die geheimnisvollen Blicken seiner Personen hervorhebt. Von Victor Dolz wird eines der Portraits seines Vaters, aus der diesem gewidmeten expressionistischen Portraitserie zu sehen sein. Anlehnungen an die klassische spanische Malerei finden sich in den Portraits der Infantin Maria der Künstlergruppe Equipo Crónica und der fotografischen Interpretation Raquel Muñoz nackter und bekleideter Maja von Goya. Peyrotau & Sediles zeigen uns mit dem Portrait Gaelle, eines ihrer beeindruckenden und ungeschönten Frauenportraits. Von Antonio Saura werden die Portraits von Bach und von Gesualdo zu sehen sein. Moisés Yagües hat eine Portraitreihe von spanischen Künstlern geschaffen, bei der er unteranderen Antoni Tàpies, Eduardo Chillida und Joan Miró illustriert hat und für welche er sich den der Künstlern eignen ikonografischen Mittel bedient hat.
Wenn es die Aufgabe des Portraits ist, die Erinnerung an die portraitierte Person, an ihre Persönlichkeit und an einen bestimmten Moment in ihrem Leben darzustellen, so sind die Bilder in dieser Ausstellung Interpretationen von Portraits oder Künstlern der spanischen Geschichte, welche eine überraschende Sichtweise auf bekannte Themen zeigen. Einige konzentrieren sich auf eine feministische Darstellung, in anderen ist es die persönliche Vision des Künstlers von der portraitierten Person die im Vordergrund steht.
Die Ausstellung „Frente a frente: Das spanische Portrait“, ist auch eine Reise durch verschiedene Epochen der zeitgenössischen spanischen Kunst. Begonnen beim Informalismus und Antonio Saura, der Popart der Equipo Crónica bis hin zu zwei sehr verschiedenen Sichtweisen auf die aktuelle Kunst, die des Realismus bei Salustiano und die des Expressionismus bei Dolz.
In den fotografischen Arbeiten von Raquel Muñoz und Peyrotau & Sediles lassen sich ebenfalls sehr unterschiedliche Sichtweisen erkennen, zum einen die historische Vision des Selbstportraits und zum anderen, die der Rohheit des Realismus.










