(openPR) Bei einer Tankstelle in Offenbach am Main lag der Preis für Superbenzin gestern am späten Abend erstmals über 1,60 Euro pro Liter und für den Liter Diesel wurden 1,45 Euro verlangt. Damit setzten die Spritpreise ihren Weg zu immer neuen Höchstständen fort, worunter vor allem Menschen, die beruflich auf das Auto angewiesen sind, leiden müssen. Gerade Vielfahrer und Berufspendler merken da 10 bis 20 Cent mehr pro Liter schnell am Ende des Monats im Portemonaie.
Dabei sind die Hintergründe für die jüngsten Preisanstiege vielfältig: Sie reichen von den aktuellen Krisen in den nordafrikanischen Staaten wie Lybien, Tunesien und Ägypten über den steigenden Ölverbrauch aufgrund der wieder wachsenden Weltwirtschaft bis zu der Angst vor einem nahen oder bereits überschrittenen Peak Oil. So veröffentlichte Wikileaks erst kürzlich geheime Dokumente, die belegen sollen, dass die Angaben zu den Erdölreserven von Saudi Arabien wissentlich falsch dargestellt wurden. Das Land, das mit über die größten Erdölreserven der Welt verfügt, soll die bisher angestrebten Fördermengen in den nächsten Jahren gar nicht erreichen können. Zu all diesen Faktoren, die den Ölpreis auf hohem Niveau? halten, kommen dann noch die Gewinnmitnahmen der großen Tankstellen-Konzerne, die in solchen Zeiten auch gerne an der Preisschraube drehen. Denn Tanken muss ja ohnehin jeder Autofahrer.
Wirklich wehren kann man sich nur, indem man immer dann auf Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigt, wenn die Umstände es erlauben. Und natürlich, indem man sich beim nächsten Autokauf für ein besonders effizientes Auto entscheidet. Sei es nun ein sparsamer Diesel oder Benziner (www.grueneautos.com/kategorie/antriebskonzepte/sparsame-benziner-diesel/), ein Fahrzeug mit innovativem Hybridantrieb (www.grueneautos.com/hybridantrieb.php) oder ein Erdgas- oder Autogas-Pkw. Denn da die Spritpreise auch langfristig eher nach oben als nach unten tendieren werden, bleibt individuelle Mobilität nur mit einem sparsamen Auto bezahlbar. Und Autos mit geringem Kraftstoffverbrauch gibt es heute bereits in allen Klassen: Vom Fiat 500 TwinAir über den Peugeot 207 99g und den Opel Corsa ecoFLEX, den VW Golf Bluemotion oder den Toyota Auris Hybrid (3,8 l/100 km) bis zum Toyota Prius, dem VW Passat BlueMotion oder den sparsamen Volvo DRIVe Modellen.








