(openPR) Deutsche Geschichte zum Nachspielen im Bundestag: Am 23. Februar gibt der deutsche Entwickler Reality Twist den interessierten Politikern Daddel-Nachhilfe. Generation Zero punktet im Gegensatz zu dem Gros der gezeigten Titel mit der Vermittlung sozialer Kompetenzen, historischem Faktenwissens, einer spannenden Geschichte und politischer Aufklärungsarbeit.
Berlin, Februar 2011
Am 23. Februar veranstaltet der Bundestag in Berlin die sogenannte Politiker-LAN: Abgeordnete sollen dort Computerspiel-Nachhilfe erhalten. Organisiert wird die Party vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und den drei Abgeordneten Dorothee Bär (CSU), Jimmy Schulz und Manuel Höferlin (beide FDP). Ziel ist, Berührungsängste und Vorurteile des neuen Mediums bei den Politikern abzubauen.
Neben den großen, internationalen Unternehmen hat der BIU als einzigen deutschen Entwickler auch die Firma Reality Twist aus München eingeladen. Das vorgestellte Projekt Generation Zero erzählt die Geschichte von Emil, der in das zerstörte Nachkriegsberlin von 1945 zurückkehrt, um seinen Vater zu finden. Genauso verwüstet wie die Gebäude der einst erhabenen Hauptstadt ist auch die Perspektive einer ganzen Generation an Kindern, die in den Straßen ums nackte Überleben kämpfen. Auf seiner Reise sieht Emil sich schließlich gezwungen, selbst eine Jugendbande ins Leben zu rufen, um sein eigenes und das Leben seiner Schwester zu sichern.
„Als deutscher Entwickler ist es schwierig, gegen die großen Produktionen aus Amerika und Japan anzukommen“, erklärt Clemens Hochreiter, einer der Geschäftsführer von Reality Twist. Aus diesem Grund positioniert sich Generation Zero ganz bewusst in einer Nische: Während Deutschland in allen anderen Spielen meist nur als kriegerisches Feindbild etabliert ist, möchte Reality Twist mit wertvollen Inhalten und sauber recherchiertem Wissen zur deutschen Geschichte beim Publikum punkten. Das Nachkriegssetting und die exakte Aufbereitung der Entstehung der Bundesrepublik sind einmalig in der internationalen Spielelandschaft. 2010 erhielt das Spiel deswegen eine Prototypenförderung durch den FilmFernsehFonds Bayern (FFF) und der Bayerischen Staatskanzlei, 2011 wurde das Spiel für den Serious Games Award nominiert.
Anhand von Generation Zero sollen die Politiker nun begreifen, dass Computerspiele ebenso vielfältig sein können wie andere Medien. „Mit politischer Mithilfe könnten wir dem Games-Standort Deutschland auch international zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen“, sagt der zweite Geschäftsführer Thomas Wagner. Als Beispiel nennen die Münchner den deutschen Film. Dieser wird vor allem durch seine sozialkritischen Inhalte im Ausland geachtet und kann auch ohne Multi-Millionenbudgets hochwertige Geschichten jenseits des reinen Action-Films vermitteln.
„Deutschland genießt in den Computerspielen bislang leider eine sehr einseitige Darstellung. Wir möchten den Spielern gerne eine neue Perspektive auf dieses Land ermöglichen, auch den Spielern im Ausland“, meint Sebastian Grünwald, Producer des Spiels. Generation Zero verfolgt deswegen auch einen ganz konkreten Bildungsauftrag und bemüht sich um eine akkurate Aufarbeitung der deutschen Nachkriegsgeschichte. Sie soll erklären, warum Deutschland zu dem geworden ist, was es heute ist.
Generation Zero Features
• Innovatives 3D-Adventure mit klassischer Point-&-Click Steuerung
• Einzigartige Story und Setting im Nachkriegsberlin von 1945
• Innovatives Rätseldesign mit besonders starkem Bezug auf Charaktere
• „soziales“ Gameplay: Das eigene Tun und Handeln hat eine direkte Auswirkung auf das spätere Geschehen
• Partneraktionen: Bis zu drei Charaktere sind gleichzeitig steuerbar
• Mehrere Lösungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Auswirkungen
• Objektsensitives Verbensystem: Jedes Objekt hat seine eigenen Verben
• Viele dynamische Kamerafahrten in wunderschönen, extrem detaillierten 3D-Szenen
• Intuitive Benutzerführung mit speziell angepasster iPad-Version
• Atmosphärischer Soundtrack von Knights of Soundtrack













