(openPR) The Funky Lowlives veröffentlichen am 20.06.2005 mit "Somewhere Else Is Here" ihr zweites Album. Wer Zero 7 und Air mag, wird The Funky Lowlives lieben.
The Funky Lowlives aka Gary Danks und JK Whitehouse betraten 1998 in London als Produzent/DJ Duo die Bühne der internationalen Musikszene. Mit ihrer ersten EP „Latazz“, veröffentlicht auf dem englischen Label Ascension Records, konnten sie weltweit für Aufsehen sorgen, was ihnen auch mit den darauf folgenden 4 Singles und einer Art „Best Of“ Compilation mit Funky Lowlives Remixen gelang. Die große Begeisterung für den einzigartigen Sound der Funky Lowlives teilten u.a. Peter Kruder & Richard Dorfmeister und veröffentlichten 2001 auf ihrem legendären G-Stone Label die „Inside EP“ der Funky Lowlives. Der parallel erscheinende Remix für Toscas „Honey“ ist bis heute ein Klassiker seines Genres.
Das Debutalbum „Cartouche“ sollte dann aber 2002 beim nicht minder bekannten Deutschen Label „Stereo Deluxe“ erscheinen, da auch Labelchef Oli Roesch begeistert war von den Fähigkeiten und der Ausnahmequalität der Funky Lowlives. Mit über 30.000 verkauften Alben, der erfolgreichsten Stereo Deluxe Single ever („Inside“ mit dem Richard Dorfmeister und Boozoo Bajou Remix), sowie einer Vielzahl an Compilations endete die Zusammenarbeit mit Stereo Deluxe leider tragisch mit dem Unfall-Tod von Oli Roesch, der einen großen Verlust für die Musikszene darstellte.
Erstmal auf sich alleine gestellt erschienen in den Jahren 2002 – 2004 eine Vielzahl an Remixen der Funky Lowlives für andere Künstler, so wurden u.a. Masters at Work, Dizzy Gillespie (für Verve Remixed), Mark Rae, Tony Allen, Boozoo Bajou oder Terry Callier von Gary & Jon veredelt bzw. neu interpretiert. Darüber hinaus wurden ihre Tracks auf nahezu 100 Compilations (inkl. Hotel Costes und Buddha Bar) gefeatured.
Glücklicherweise fanden die Funky Lowlives Ende 2003 mit dem neu gegründeten Londoner Label „Outer Recordings“ ein neues musikalisches Zuhause und unterschrieben dort einen neuen Albumdeal mit dem gemeinsamen Ziel zu neuen musikalischen Ufern aufbrechen zu wollen. Die bereits in 2004 veröffentlichte Single „’Til I left the music“ (inkl. Mark Rae Remix) erzielte dann auch prompt weltweit wieder Achtungserfolge und Playlisten bei renom- mierten DJs und Radiostationen.
Das nun vorliegende Album „Somewhere Else Is Here“ zeigt nun deutlich, dass es den Funky Lowlives gelungen ist ihren einzigartigen Sound weiterzuentwickeln bzw. neue Elemente hinzuzufügen. So finden sich auf dem Album eine Vielzahl an Folk und Blues Elementen, die den dezenten aber effektiven Beats einen ganz eigenen Klang und Bedeutung geben. Frei von jeglichen Klischees präsentieren die Funky Lowlives 10 neue Tracks die jeder für sich große Popmusik sind und den Zuhörer dabei weich in ein beeindruckendes Klangbild betten. Eine gewisse musikalische Nähe zu Air oder Zero 7 ist nicht von der Hand zu weisen, die Funky Lowlives müssen aber den Vergleich zu diesen Meilenstein-Bands durchaus nicht scheuen. Auf „Somewhere Else Is Here“ finden „T’il I left the music“, “Float through stars” und “Sail into the sun” auch drei Gesangsnummern, wobei insbesondere das von Ben Lord gesungene „Sail into the sun“ das Zeug zum großen Radio-Ohrwurm hat und entsprechend auch als zweite Single aus dem Album ausgekoppelt wird.
Man darf gespannt sein, wie die Funky Lowlives im Laufe des Jahres 2005 das Album mit einer siebenköpfigen Band weltweit auf Konzert- und Festivalbühnen bringen werden. Bis dahin empfiehlt sich mehrmaliges Hören dieses Ausnahmealbums.
"Zweifellos existieren oberhalb unserer Wahrnehmung eine Menge Galaxien, deren Kräfte das erdverbundene Leben bestimmen: Sonne, Mond und Sterne. Daraif gestützt errichteten The Funky Lowlives ihr neues Album, das nach dem Unfalltod des "Stereo Deluxe"-Labelchefs Oli Roesch bei Modernsoul heraus kommt. Es scheint, als sei das Duo seit dem letzten Album "Cartouche" zahmer geworden. Was sich jedoch schnell als Schein im Sein heraus stellt. Gary Danks und JK Whitehouse begeistern beim zweiten Longplayer mit extravagantem Sound, der am Ende fast hypnotische Wirkung erzielt. "Another Place" heißt der ultimative Anspieltipp, dessen Floating phasenweise an Minimal Music erinnert. Doch der Reihe nach. Auch die ersten acht Titel versprechen eine einheitliche Konzeption aktueller Loungemusic. "Time To Let You Go" ist ein wunderbarer, semi-akustischer Track, der aus den Sumpflöchern zerstörter Gefühle noch brauchbare Antworten zieht. "Superlove" kombiniert Hardrock-Percussions mit "Kraftwerk"-Elektrogesang. Oboe und Streicher, Banjo und Harfe sind Instrumente, die man nicht unbedingt im Elektronic-Umfeld erwartet. The Funky Lowlives bieten nämlich mehr als den austauschbaren Einheitsbrei. Leichte Funk-Elemente öffnen musikalische Grenzen, während "Here Is Somewhere Else" einrn Hauch von Schwerelosigkeit verspricht, in die man das ermattete Haupt zur Ruhe schicken kann. Die CD begeistert insgesamt durch seine kühle Ästhetik, die genügend Raum für emotionale Selbstverwirklichung bietet." (Westzeit im Juni 2005/ Platte des Monats)
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