(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Erschien es am Morgen noch so, als ob die Rohölpreise weiter wenig inspiriert gen Wochenende steuern sollten, so kam am Nachmittag durchaus Bewegung in den Markt. Nordseeöl (Brent) verlor gegenüber seinen Tagestiefstwerten fast zwei Dollar, während US-Leichtöl (WTI) in dieser Größenordnung zulegte – so der Stand zu Redaktionsschluss.
Analysten schieben die gegenläufige Mikro-Entwicklung auf zwei Faktoren. Zum einen die Kaltwetterprognosen für einige Teile der USA – sie verteuert WTI – und auf der anderen Seite die gestraffte chinesische Geldpolitik. Dies könnte negative Folgen für die Rohstoffnachfrage haben, so die Beobachter von Oil Market Report. Das Resultat: Brent verliert an Boden.
Im Wochenverlauf regte sich aber insgesamt, abgesehen von einigen leichten Schwankungen, wenig. Unverändert bleibt – besonders auf Brent – der Risikoaufschlag ob der Unruhen in einigen Ölländern. Ins Blickfeld sind nun weitere arabische Staaten gerückt – gepaart mit der feucht-fröhlichen Spekulanten-Vision, dass die revolutionären Bestrebungen womöglich die Ölversorgung beinträchtigen könnten. Das hält die Preise künstlich in der Luft. „Hinzu kommt, dass die Ölförderung in der Nordsee im Januar aufgrund einiger vorübergehender Produktionsunterbrechungen infolge von Wartungsarbeiten an den Ölplattformen stärker zurückgegangen ist als saisonal üblich.“, sagt Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch.
Angesichts der gut gefüllten Läger in den USA ist hingegen der niedrige WTI-Wert durchaus nachvollziehbar und angemessen. Der der große Unterschied zwischen Brent und WTI ist es in seiner Höhe aber nicht.
Für die hiesigen Heizölverbraucher geht indes eine teure Woche zu Ende. Zum Wochenabschluss fielen die Bezugskosten immerhin noch von 80,68 Euro auf 80,12 Euro. Dieser Wert gilt für die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL und spiegelt den von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau erhobenen Bundesdurchschnitt wider. Abgesehen von den vergangenen Tagen lag der Heizölpreis zuletzt am 8. Oktober 2008 auf über 80 Euro. Verbraucher sollten demnach die Gelegenheit kurzfristiger Preisnachlässe nutzen, um ihre Öltanks aufzufüllen.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
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