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Kompass - Zeichnungen aus dem MoMA New York

17.02.201116:39 UhrKunst & Kultur
Bild: Kompass - Zeichnungen aus dem MoMA New York
Nick Mauss, Untitled (detail), 2003 © 2011 Nick Mauss
Nick Mauss, Untitled (detail), 2003 © 2011 Nick Mauss

(openPR) The Judith Rothschild Foundation Contemporary Drawings Collection
11. März bis 29. Mai 2011

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag 10 - 20 Uhr, Di geschlossen
Ostern und Di nach Ostern (26.4.2011) geöffnet von 10 – 20 Uhr



Veranstalter:
Berliner Festspiele. Eine Ausstellung des Museum of Modern Art, New York. Unter der Schirmherrschaft des International Council of The Museum of Modern Art. Geför-dert durch den Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Girover-bandes.

Kurator:
Christian Rattemeyer, The Harvey S. Shipley Miller Associate Curator of Drawings, Museum of Modern Art, New York.

Pressearbeit:
artpress – Ute Weingarten, Bärbel Hartje
Tel.: +49 (0)30 / 25486-236, Fax: +49 (0)30 / 25486-235
E-Mail: E-Mail / E-Mail

Öffentlichkeitsarbeit:
Katrin Mundorf
Tel.: +49 (0)30 / 25486-112, Fax+49 (0)30 / 25486-107
E-Mail: E-Mail

Die „Judith Rothschild Foundation Contemporary Drawings Collection” ist eine umfassende Sammlung von etwa 2600 Arbeiten auf Papier von über 600 Künstlerinnen und Künstlern. Sie ging als Schenkung im Mai 2005 an das Museum of Modern Art
(MoMA) in New York. Die Ausstellung „Kompass“ zeigt nun erstmals eine umfangrei-che Auswahl von über 250 Arbeiten von etwa 120 Künstlerinnen und Künstlern.

Die Sammlung wurde zwischen 2003 bis 2005 mit der Zielsetzung zusammengetra-gen, einen allgemeinen und umfassenden Überblick über die Zeichnung als künstle-risches Medium in all seinen Funktionen, Stilen und materiellen Ausdrucksformen zu vermitteln: Studien, Skizzen, spontane Gekritzel ohne Absicht der Vollendung, akribi-sche Konstruktionen oder vollendete Monumentalarbeiten. Ob narrativ und figurativ oder abstrakt, die Techniken und Materialien dieser Arbeiten reichen von verschie-denen Drucktechniken, Assemblagen, Collagen sowie Frottagen und traditionellen
Medien wie Bleistift, Wasserfarben und Gouache hin zur Verwendung von Erde, Pigment, Pflanzenextrakten, Ruß, Nahrungsmitteln oder Körperflüssigkeiten.

Der Ausstellungstitel „Kompass“ verweist auf die Doppeldeutigkeit des Begriffs im Englischen. “Compass“ beschreibt sowohl das Navigationsgerät als auch den Zirkel als Zeichengerät. Der Ausstellungstitel weist daher einerseits auf die geografische Reichweite der Sammlung hin mit Fokus auf die internationalen Kunstzentren (New York, Los Angeles, Berlin, London und das Rheinland der 60er bis 80er Jahre) und andererseits auf den konkreten Akt des Zeichnens und somit auf die formale und materialbezogene Spannbreite der versammelten Arbeiten.

Die Sammlung spiegelt zwei Entwicklungstendenzen wider: Die gegenständlichen Darstellungsformen und die abstrakten, minimalen und konzeptuellen Ansätze in einer Zeitspanne von den 1950er Jahren bis zur Vollendung der Sammlung 2005.
Vertreten sind Arbeiten vieler großer Künstler des Zwanzigsten Jahrhunderts, darunter Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Donald Judd, Agnes Martin, Edward Ruscha, Lee Bontecou, Hanne Darboven, Martin Kippenberger, Sherrie Levine und Paul McCarthy, einer Reihe bekannter zeitgenössischer Künstler wie Kai Althoff, John Currin, Arturo Herrera, Elisabeth Peyton, Lucy McKenzie und Paulina Olowska, sowie neu in die Sammlung des Museums aufgenommene Künstler wie Christian Holstad, Nick Mauss, Seb Patane und Amelie von Wulffen. Sie sind alle in dieser Ausstellung mit eigenen Arbeiten vertreten.

Besonders die jüngsten Objekte vermitteln neue Ansätze in der Zeichnung. Sie benutzen Papier nicht bloß als Untergrund, sondern als Material und Quelle und lassen daraus neue Konfigurationen entstehen. Collage- und Assemblage-Techniken nehmen zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine besonders wichtige Rolle in der Produktion ein. Sie reichen von diskreten Gesten wie der Einbettung von selektiven Fundstücken in einen neuen Kunstkontext (die bereits seit der kubistischen Collage und der Assemblage im Dadaismus geläufig sind) bis zur vollständigen Wiederaneignung bestehender Motive, die in einen neuen Bildkreislauf eingefügt werden – ein Prozess, der mit Marcel Duchamp’s Ready-mades der 1910er Jahre beginnt, aber im Zeitalter des Internet eine völlig neue Dynamik entfaltet.

Dabei werden beliebte Quellen und weit verbreitete Materialien wie Modemagazine und Pressebilder einbezogen, was auf eine wenig distanzierte Haltung gegenüber dem Zusammenhang zwischen den Mitteln der technischen Reproduktion und der Autonomie der Bilder hinweist. Vielmehr wird aufgezeigt, wie Bilder in der heutigen Realität produziert und konsumiert werden.

Diese Arbeiten sind keine Abkehr von bisherigen Konzepten und Anliegen des Mediums Zeichnung. Sie müssen vielmehr als aktualisierte technische und thematische Erweiterung des Begriffs verstanden werden: Als Mittel der Zeichensetzung wie bei materiellen Experimenten oder als Prozess des Zeichnens; als Medium der „Ideenbildung“ oder als ‚vollendete‘ Zeichnung oder auch als umfassendes Konzept, das die Welt, in der wir leben, unmittelbar darzustellen vermag.


Katalog:
Verlag Hatje Cantz, 320 Seiten, 408 Abbildungen. ISBN 978-3-7757-2828-7

Eintritt frei bis 16 Jahre

Öffentliche Führungen:
sonntags 15 Uhr
Führungen sind auch individuell und nach Vereinbarung buchbar (siehe Anmeldung für Führungen)

Angemeldete Führungen:
Für Gruppen: Führungen (60 min.)

Für Schüler- und Studentengruppen (60 min.)


Anmeldung für Führungen:
Museumsinformation Berlin
Tel. +49 (0)30 / 24749-888, Fax +49 (0)30 / 24749-883
E-Mail
www.kulturprojekte-berlin.de

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