(openPR) LEIPZIG. (Ceto) E10 wird gerade eingeführt und beschäftigt ob der hohen Investitionen die Tankstellen. Kunden und Medien stellen dabei gern die Mineralölbranche an den Pranger und beklagen Preistreiberei. Übersehen wird dabei indes, dass vor allem Vater Staat an der Tankstelle verdient. So ist die politisch gewollte Erhöhung des Ethanolanteils auch noch keineswegs das Ende der Fahnenstange. Zwar wird derzeit in Berlin nicht darüber nachgedacht, diesen Anteil weiter zu steigern. Dafür könnten schon bald neue Bio-Kraftstoffe auf den Markt drängen – mit oder ohne politische Unterstützung.
Derzeit schlagen sich Tankstellenbetreiber mit der Einführung von E10 herum. Über 14.000 Euro muss eine Tankstelle durchschnittlich nach Brancheberechnungen für die Umstellung auf E10 investieren. Wenigstens eine gute Nachricht gibt es: In der Regierung denkt derzeit niemand darüber nach, den Ethanol-Anteil weiter zu erhöhen.
Dennoch kann ein
Blick voraus nicht schaden, denn Biotreibstoffe soll es in Zukunft nicht nur als Beimischung geben. Der politische Wille, weiter auf Bioenergie zu setzen ist auf jeden Fall da, auch und vor allem weil die Branche das Ziel, im letzten Jahr 85 Millionen Tonnen CO2 durch den Ersatz von Mineralölprodukten einzusparen, um rund 10 Millionen Tonnen verfehlt hat – insbesondere durch den Zusammenbruch des reinen Biokraftstoffmarktes seit dessen Besteuerung 2008.
Zur Einschätzung der zukünftigen Entwicklung hilft ein Blick auf die aktuell verfügbaren Zahlen. 2009 lag der Anteil an Biotreibstoffen in Deutschland bei 5,5 Prozent, das waren rund 1,6 Prozent weniger als noch 2 Jahre zuvor. Es wurden 2,5 Millionen Tonnen Biodiesel abgesetzt sowie 900.000 Tonnen Bioethanol (beides fast ausschließlich als Beimischung) und rund 100.000 Tonnen Pflanzenöl. Der Ethanolabsatz wird 2011 aus naheliegenden Gründen, sprich E10, nach oben schnellen.
In neun Jahren soll sich der Anteil an Biokraftstoffen am Gesamttreibstoffabsatz gegenüber 2009 auf 21,4 Prozent fast vervierfacht (!) haben. Allerdings soll dann Biogas, das bisher noch keine Rolle spielt, rund ein Zehntel der Biotreibstoffe ausmachen. Dabei wird die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz oder dessen Handel als Flüssigprodukt an Tankstellen noch wenig Probleme machen. Gereinigt und hinsichtlich des Methananteils auf den Stand von normalen Erdgas gebracht, ist es mit diesem chemisch weitgehend identisch und könnte die vorhandene Infrastruktur mit derzeit knapp 1.000 Erdgastankstellen in Deutschland nutzen. Zudem ist der Reichweiten-Ertrag aus einem Hektar Nutzfläche bei Biogas am größten.
Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden:
http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=articles&id=10327&page=1&menu=2
Er erschien in der aktuellen Ausgabe des Newsletters „Energie&Mittelstand“. Zum kostenfreien Abo geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletterFrank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
Tel.: 03 41 - 25 34 738
Fax.: 03 41 - 49 24 012

Home:
www.brennstoffspiegel.de
CETO-Verlag GmbH
Industriestr. 85 - 95
04229 Leipzig
Über das Unternehmen
Immer aktuell - am Puls des Marktes
Der Ceto-Verlag ist der Branchenverlag für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland.
Unsere Verlagsarbeit spiegelt die Hauptgeschäftsfelder der Unternehmen in diesem Wirtschaftsumfeld. Dazu gehört der Wärmemarkt ebenso wie das Kraft- und Schmierstoffgeschäft.
Themen:
Aus der Vielfalt der Themenbereiche des Ceto-Verlages sollen hier nur einige genannt werden:
* Aktuelles und Hintergründe zum Handel mit fossilen wie erneuerbaren Energieträgern, vom Braunkohlenbrikett, über Heizöl, Flüssiggas und Holzpellets bis zu Schmier- und Kraftstoffen auf fossiler und regenativer Basis.
* Vergleiche verschiedener Systeme zur Wärmeerzeugung und Energieträger
* Technik für Logistik und Unternehmen
* Rechtliche Fragen rund um den Wärmemarkt
* Energiepolitische BrennpunkteUmfangreiche Erhebung und Bereitstellung von Marktdaten (Preise für Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Holzpellets, Braun- und Steinkohlenprodukte, Fernwärme, Absatzdaten für Heizöl, Kohle u.a.)
Zeitschrift „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“
Zahlreiche Firmen der Branche sowie Partner aus dem Heizungsbau, dem Schornsteinfegerhandwerk, Bauplaner, Architekten und angrenzende Berufsgruppen nutzen das monatlich erscheinende Deutsche Energiemagazin „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“ für ihre aktuelle und vielseitige Information. Hier erhalten sie einen breit gefächerten Überblick über Markt und Unternehmen, Trends und Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen.
Monatlich werden in 161 deutschen Städten Endverbraucherpreise für 1.600 und 3000 Liter Heizöl Extra Leicht und die damit energiegleiche Menge Erdgas und anderer Energieprodukte erfasst sowie verschiedene Marktdaten veröffentlicht.
Internet www.brennstoffspiegel.de
Ergänzend zum monatlich erscheinenden Deutsche Energiemagazin „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“ veröffentlicht der Ceto-Verlag auf seiner Internetplattform die Ergebnisse der täglichen Preiserfassung für Heizöl EL, aktuelle Branchennachrichten zu Markt, Unternehmen, Wettbewerb und politischen Tagesthemen.
Gleichzeitig werden umfangreiche aktuelle Marktdaten angeboten (Tagesgrafiken zum Heizölpreis nach Bundesländern, tagaktuelle Einschätzung der Marktentwicklung im Heizölgeschäft, Wochengrafiken zum Rohölmarkt (OPEC), Monatsgrafiken für Heizöl EL, Erdgas, Flüssiggas, Holzpellets, Fernwärme nach Bundesländern, Jahresgrafiken zur Preis- und Absatzentwicklung der genannten Energieträger, zzgl. Braun- und Steinkohlenprodukte)
Im Premiumbereich stehen unseren Abonnenten weitere Marktdaten als Downloads –kostenpflichtig – zur Verfügung
Der Preisrechner ermöglicht jedem Verbraucher, aufgrund seines individuellen Heizölpreises jederzeit den aktuellen Preisvergleich zum Erdgaspreis festzustellen.
Auszugsweise sind Themen aus „BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau“ im Internet freigegeben.
Im Ceto-Shop ist die gesamte Produktpalette des Verlages schnell und übersichtlich verfügbar, darunter viele individuelle Info-Materialien und Branchenkalender – speziell für den Heizölhandel.
Unsere umfangreiche Datenbank liefert darüber hinaus zahlreiche Grafiken und Bilder zu Unternehmen und Markt.
Energie-Newsletter
Seit 2006 bildet der Energie-Newsletter die dritte Säule der Arbeit des Ceto-Verlages.
Schwerpunktmäßig werden hier aktuelle und besonders wichtige Nachrichten, Daten und Hintergrundinformationen an inzwischen rund 2.000 Empfänger verschickt. Der Energie-Newsletter des Ceto-Verlages erscheint derzeit zwei mal pro Monat und aus aktuellem Anlass.
Printprodukte des Ceto-Verlages
Unser Verlagprogramm wird durch verschiedene Sonderdrucke und Informationsmaterialien zur Kundenberatung ergänzt. Eine Bestellung ist direkt im Ceto-Shop möglich.