(openPR) Bremen, den 08.02.2011
„Wachstum in der Automobilbranche liegt wieder im Trend – und es ist grün und gelb.“, so die eindeutige Aussage von Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, „Autopapst“ und Kongressleiter des internationalen CAR-Symposiums in Bochum. Bereits zum elften Mal standen Automotive-Unternehmen, OEMs der Zulieferbranchen und interessierte Messebesucher Stoßstange an Stoßstange, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. Die Messe, die dank positiver Wirtschaftsentwicklungen und vieler namhafter Keynote Speakers mit spannenden Fachvorträgen weiter an Zugkraft gewonnen hat, war mit insgesamt 2700 Besuchern stark frequentiert. Den neuen Märkten, allen voran China, Indien und Russland, wird immenses Wachstumspotenzial beigemessen. Von diesen Entwicklungen kann auch Deutschland als Erfinderland profitieren, so lautete der einhellige Tenor unter Kongressbesuchern und Ausstellern. Die prognostizierten Veränderungen der Automobiltypen - vom Benzinschlucker mit Verbrennungsmotor hin zum umweltverträglichen Fahrzeug – sorgten ebenfalls für Gesprächssoff, insbesondere in Bezug auf neue Zulieferer, die in den Startlöchern stehen um den Automotive-Markt zu erobern. Die Automobilindustrie Deutschlands kann vorausschauend handeln, sofern sie es schafft, zeitnah auf diese Veränderungen zu reagieren. Durch die genannten extremen Innovationen der Automotive-Branche mangelt es jedoch an qualifizierten Fachkräften, die über eben diese Kenntnisse und Erfahrungen mit den neuen Antriebsarten, Werkstoffen und Herstellungsverfahren verfügen. Diesen Fachkräftemangel kann die Technologieberatung SALT AND PEPPER, die flexible Unterstützung nicht nur im Automobilsektor bietet, ausgleichen. Dipl.-Ing. André Wilmshöfer von SALT AND PEPPER lässt im folgenden Interview das CAR-Symposium Revue passieren und erläutert seine Sicht der Wachstumschancen der deutschen Automobilindustrie.
---
Dipl.-Ing. André Wilmshöfer, SALT AND PEPPER Automotive-Experte; im Interview berichtet er über die Bochumer Fachmesse und die Wachstumschancen der Automotive-Branche:
Herr Wilmshöfer, Sie sind arbeiten bei der Technologieberatung SALT AND PEPPER. Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über das Unternehmen SALT AND PEPPER sowie eine Beschreibung Ihrer eigenen Person.
In meiner Funktion als regionaler Geschäftsführer bin ich bei SALT AND PEPPER verantwortlich für den Auf- und Ausbau unserer Standorte in der „Region West“, wie wir unser Niederlassungsnetz im Ruhrgebiet und dem weiteren Umland nennen. Persönlich bin ich Ingenieur der Verfahrenstechnik und habe über zehn Jahre Industrieerfahrung. Neben dem Maschinen- und Anlagenbau liegt mein Schwerpunkt eindeutig in der Automobilindustrie. Den Aufbau unseres „Kompetenzzentrum Elektromobilität“ habe ich ins Leben gerufen, da wir die ersten Ansätze durch ein Großprojekt mit einem Geschäftspartner aus NRW gestalten konnten. Nun haben wir von SALT AND PEPPER unser Kompetenzzentrum auf Gesamtdeutschland ausweiten können.
Sie (bzw. SALT AND PEPPER) waren bereits zum wiederholten Mal als Aussteller auf der internationalen Messe CAR-Symposium in Bochum vertreten. Wie ist Ihr Gesamteindruck der Messe auch im Vergleich zu den Vorjahren? Was konnten Sie in diesem Jahr vom CAR-Symposium für sich und Ihr Unternehmen SALT AND PEPPER „mitnehmen“?
Mein Gesamteindruck ist, dass man dieses Jahr regelrecht spüren konnte, welch großes Interesse nicht nur am CAR-Symposium, sondern generell am Thema Automobil besteht. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Messe wesentlich mehr Firmen angelockt; das Symposium war allerdings schon immer eine Veranstaltung mit hochkarätigen Rednern und Vorträgen. Besonders aufgefallen ist mir, dass der erste Tag, der Karrieretag, mit vielen automobilinteressierten, hochqualifizierten Berufseinsteigern sehr gut besucht war. Erstaunlich finde ich, dass im letzten Jahr – als es noch viel weniger Jobs gab – auch weniger Bewerber die Messe besucht haben. Jetzt, wo es wieder offene Positionen zu besetzen gilt, kommen komischerweise auch mehr Berufseinsteiger auf die Messe. Das hätte ich persönlich genau anders herum vermutet!
Welchen Stellenwert hat für Sie die Abendveranstaltung, auf der die Aussteller Gelegenheit haben, in entspannter Atmosphäre miteinander ins persönliche Gespräch zu kommen?
Die Abendveranstaltung bietet in der Tat sehr interessante Möglichkeiten. Man kommt dort ja ins Gespräch mit spannenden Menschen, die man auf der Messe gar nicht als direkte Geschäftskontakte wahrgenommen hätte. Somit ist die Abendveranstaltung ein kleiner Add on, eine Zugabe, bei der man viel entspannter über Themen spricht, die nicht zwangsläufig zielgerichtet sein müssen. Auch dieses Jahr haben sich für mich wieder interessante unerwartete Kontakte ergeben, auf die ich tagsüber nie hingearbeitet hätte. Ein Beispiel war ein Gespräch mit einem Ansprechpartner aus der Marketingbranche; es war aufschlussreich und inspirierend zu hören, wie weit einige Unternehmen heutzutage im Bereich Social Media Marketing gehen und was dort möglich ist.
Gab es (Fach-)Vorträge oder Begegnungen, die Sie besonders beeindruckt habe und warum?
Man kann ja leider nur einige der Vorträge miterleben. Interessant fand ich beispielsweise die Vorstellung des „mit-lernenden“ Pick-by-Voice Verfahrens, eingesetzt in der Automobilindustrie, das von der Wolfsburger Firma Hansmann präsentiert wurde. Mit eigentlich simpler Logik werden hier neue, praktische Wege eingeschlagen, die sicherlich viele Automotive-Zulieferbetriebe in der Zukunft beschäftigen werden.
Gibt es Ihrer Meinung nach bahnbrechende Neuerung, Erfindung oder Überlegung, die die Automotive-Branche in den nächsten Monaten beschäftigen wird?
Erkennen konnte ich eine generelle Veränderung: Die Auswirkungen der Wachstumsmärkte China, Russland und Indien, und das Thema neue Antriebsarten und neue Werkstoffe. Es werden neue Komponenten und Bauteile in den Fahrzeugen benötigt werden. Beispielsweise bedeutet der Elektroantrieb eigentlich ein komplett geändertes Fahrzeugkonzept wenn man keine Kompromisslösungen entwickeln möchte. Das birgt Chancen für neue Lieferanten aus anderen Branchen. Ich denke, dass dieses Thema die Automotive-Brache beschäftigen wird.
Sie waren als Moderator einiger Unternehmensvorstellungen beim CAR-Symposium tätig und haben gemeinsam mit einem Ihrer Technologieberater das Unternehmen und die Arbeit bei und für SALT AND PEPPER vorgestellt. Bitte berichten Sie von Ihren persönlichen Eindrücken des Publikums und was SALT AND PEPPER von anderen Unternehmen unterscheidet.
Mein Kollege Dipl.-Ing. Holger K. Peterkord, Principal Management Consultant bei SALT AND PEPPER, hat einen innovativen Logistik-Ansatz vorgestellt, nämlich den „Transfer von ‚Lean Production‘ Prinzipien der direkten Bereichen in die indirekten Bereiche der Produktion“. Für dieses Verfahren ist eine operative Vorgehensweise in Zusammenarbeit mit dem Geschäftspartner von entscheidender Bedeutung. Ich hatte den Eindruck, dass ihm ein sehr fachkundiges, aufmerksames Publikum zugehört hat. Es kamen wirklich qualifizierte Fragen auf und für mich bestätigte sich der Eindruck, dass das SALT AND PEPPER mit seinem Ansatz der operativen Managementberatung auf dem richtigen Weg ist. Eine Frage, aus dem Auditorium, lautete dann auch gleich: „Wie stellen Sie (SALT AND PEPPER) sicher, dass Sie die Leute vor Ort für die Umsetzung auch wirklich mitnehmen?“ Genau das ist die SALT AND PEPPER Würze, wie wir sagen würden. Wir nehmen die Menschen, die in diesen Unternehmen arbeiten, mit ihren eigenen Erfahrungen mit. Unsere Technologieberater kommen aus eben diesen Industriebereichen und verfügen über hochqualifizierte Facherfahrung. Wir sind keine rein strategischen Berater, sondern haben Ahnung von der Materie. Für unsere Geschäftspartner ist es wichtig, dass wir nicht nur den rein strategischen Ansatz liefern, sondern uns auch operativ einbringen.
Bitte sagen Sie uns abschließen, warum SALT AND PEPPER im Bereich Automotive in Ihren Augen ein besonders qualifizierter Geschäftspartner ist.
Zum einen, weil meine Kollegen und ich viel Erfahrung aus der Automobilindustrie mitbringen, zum anderen, weil wir bereits vor über 1,5 Jahren mit dem Kompetenzzentrum Elektromobilität diverse Automotive-Schnittstellen, zum Beispiel zu den Ladesystemen, der entsprechenden Infrastruktur oder den Energieversorgern hergestellt haben. Diese branchenübergreifende Entwicklung haben wir kontinuierlich vorangetrieben. Wir verfügen über Know-how, das gegebenenfalls erst in ein paar Jahren am Markt umgesetzt werden wird. Es ist enorm wichtig für die Automobilindustrie zu wissen, wie der Verbraucher die neuen Technologien in Zukunft nutzen will und wird. Durch unsere Arbeit in verschiedenen Sektoren, wie Logistik, Maschinen- und Anlagenbau oder auch der Konsumgüterbranche, haben wir bereits die wichtigen Verbindungen zu den neuen Zulieferbranchen geknüpft. Wir kennen schon heute die entsprechenden Leute und ihre Firmen, die neu auf den Markt kommen werden. Hier können wir Unternehmen aus der Automotive-Branche unterstützen, sich so aufzustellen, dass sie leicht in die neuen Entwicklungen, mit den neuen Werkstoffen, Antriebsarten und Kooperationspartnern, einsteigen können.
---
:: zum Abdruck freigegeben ::











