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Ausbeutung der Lausitzer Bodenschätze unter panamaischer Flagge

(openPR) Reiche Bodenschätze werfen neuen Glanz auf die Lausitz und wecken sie aus dem von der Braunkohlelobby verordneten Dornröschenschlaf. Als Tochter der panamaischen Minera S.A. wirbt die KSL Kupferschiefer GmbH um Schürfrechte in der Lausitz. Die Sorben, die First Nation der Lausitz seit über 1.600 Jahren, müssen jetzt den Ausgleich für abgeführte Milliardenwerte und deswegen auch noch ausstehende Grundrechte erkämpfen. In der Sorbenheimat wurden Edelmetalle im mehrstelligen Milliardenwert entdeckt. So neben 2,7 Millionen Tonnen Kupfer auch Gold, Platin, Silber und Zink.



Noch dominiert dort das Matrjoschka Prinzip. Denn die KSL GmbH ist nur eine Tochter der unter panamaischer Flagge schürfenden Minera S.A.; die wiederum eine Tochter der kanadischen Inmet Mining Firma ist. Inmet Mining steht dann unter Leitung eines Aachener Geologen, des CEO Jochen Tilk. Die ausstehende Bürgerbeteiligung könnte nun für etwas Vertragstransparenz sorgen. Ein Happy End wird die euphorische Schatzsuche aber nur finden, wenn neben Arbeitsplätzen auch satte Gewinne in die Region fliessen; so Investitionen in Bildung, in Lausitzer Hochschulen und die sorbisch-deutsche WITAJ Sprachinitiative.

"Angesichts reich sprudelnder Bodenschätze ist es eine sträfliche Mißachtung des Wählermandats, wenn die deutsche Politik weiter vorgaukelt, man sei angeblich noch auf den die Kulturlandschaften und sorbische Dörfer zerstörenden Kohlestromer Vattenfall angewiesen", erklärt HALO Initiator Ralph Kappler. "Bei Unklarheiten über die Legitimität der Schürfrechtvergabe gehört dann auch mal der vom deutschen Innenminister mit heißer Nadel zusammengeflickte Einigungsvertrag auf den Runden Tisch."

Schon im Mai 2002 hatte das HALO ENERGY Netzwerk den internationalen Medien Fokus auf die Lausitz gelenkt. Mit einem Empfang Sorbischer Vertreter in Buckingham Palace sowie einer Konferenz in der Foreign Press Association hatte HALO von London aus die erste CleanTech Kampagne für die Lausitz lanciert.

Solange sich aber das deutsche Innenministerium weiter als omnipotenter Demokratiestifter des kleinsten slawischen Volkes in derem seit über sechzehnhundert Jahren angestammten Heimatland aufplustert, wird es keine Vertragsfreiheit in der Lausitz geben. Denn selbst über 20 Jahre nach der deutschen Vereinigung gibt es noch nicht einmal eine demokratisch legitimierte Vertretung der Sorben. Das ist ein klarer Verstoß gegen EU-Rechte, nicht trotz sondern auch gerade wegen des Engagements verschiedener deutscher Innenminister, ob sie nun Schäuble, Shily oder De Maizaire heißen. In einigen Staaten Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas erfolgt die Profit maximierte Ausbeutung von Bodenschätzen nur unter signifikanten Demokratiedefiziten.

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