(openPR) Bordesholm, 1. Februar 2011. Bereits seit Gründung ihrer Praxis am Bordesholmer See arbeiten Anja und Markus Peters mit modernsten Erkenntnissen und Techniken, um dank komplementärer Verfahren die Schulmedizin auszuweiten. Ein Schwerpunkt: Krebstherapie. Seit 2009 bieten sie neben anderen Therapien die Ganzkörperhyperthermie an. Das hierbei künstlich schonend erzeugte Fieber regt den Körper an, aus sich selbst heraus gegen den Tumor anzugehen Es hilft, das Immunsystem insgesamt zu steigern. Seit Februar 2011 kommt eine innovative Heilmethode hinzu. Das Behandlungsbett oncotherm 3010 leitet über in die nächste Generation hyperthermischer Krebsmedizin: Die Oncothermie. Der nächstgelegene Standort eines Gerätes dieses Typs ist Kassel. Somit hat die Praxis Peters überregionale Bedeutung.
Die Oncothermie behandelt Tumore lokal, gezielt, und ohne wesentliche Schäden am gesunden Gewebe hervorzurufen. Sie macht sich natürliche Wirkungen des Organismus zu Nutze: Der Tumor wird angeregt, sich selbst zu zerstören. Dabei erfolgt keine einfache Tiefenerwärmung. Vielmehr wird diese mit einem modulierten elektrischen Feld gekoppelt: Zwei Elektroden erzeugen die Trägerfrequenz von 13,56 MHz. Eine große befindet sich unterhalb des Patienten auf dem Therapiebett. Eine Zweite wird auf der zu behandelnden Region platziert. Der Effekt: Untersuchungen ergaben, dass bösartiges (malignes) Gewebe eine höhere Leitfähigkeit als gesundes besitzt. Dies führt dazu, dass das elektrische Feld vermehrt durch das Krebsgewebe strömt. Durch die Verbindung von Tiefenwärme und Elektrowellen, wird das natürliche Verhalten der malignen Zellen gestört – das „Selbstmordprogramm“ (Apoptose) der Krebszelle wird stimuliert. Die Behandlung ist nicht-toxisch, nebenwirkungsarm und schmerzfrei. In 40- bis 90-minütigen Sitzungen wird der Patient nur im Sektor des Tumors behandelt – das Umfeld bleibt ohne Eingriff.
Europaweitweit werden mehr als 100.000 Oncothermie-Behandlungen pro Jahr durchgeführt. Die ersten Studien zur Effizienz stammen aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Seit den 80ern wird das Verfahren in Kliniken und Praxen erfolgreich angewandt. Die Oncothermie ergänzt auch in Peters Therapiekonzept die erfolgreich praktizierte Ganzkörperhyperthermie.
In Bordesholm wird sie neben der Krebstherapie auch bei chronischen Schmerzen, chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen angewandt. Dabei zielt die Ganzkörperhyperthermie darauf, das Immunsystem gesamt zu verbessern. Dagegen ist die Oncothermie schonender, da hier kein Fieber erzeugt wird. Auch die Dauer weist Unterschiede auf: Eine Behandlung mit Ganzkörperhyperthermie dauert etwa vier Stunden, die Oncothermie nur etwa eine Stunde. Sie ist daher für geschwächte Patienten von Vorteil. Oft ist die Kombination beider Verfahren optimal. Hier wählt Peters mit dem Patienten individuell den besten Weg aus. Das wesentliche Kriterium ist die Anpassung an das Krankheitsstadium. Beide Hyperthermieverfahren können wesentlich die Wirkung anderer Verfahren steigern, etwa von Chemotherapien. Von entscheidender Bedeutung ist hier die abgestimmte zeitliche Abfolge der Therapien. So ist in der Praxis Peters die Hyperthermie Teil eines umfassenden onkologischen Therapiekonzeptes mit spezifischen Immuntherapien, orthomolekularer Medizin – und Hinweisen zur ganzheitlichen Lebensführung.











