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Besser essen für das Klima

28.01.201116:55 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Besser essen für das Klima

(openPR) Gesunde und nachhaltige Ernährung wirkt nicht nur vorbeugend gegen Alterungserscheinungen und Krankheiten, sondern wirkt auch klimaschonend. Wer sich bewusst ernähren möchte, sollte regionale, saisonale, und gering verarbeitete Lebensmittel kaufen. So können gleichzeitig hohe Lebensqualität, gute Gesundheit und die Schonung der Umwelt erreicht werden.



Auch unsere Ernährung trägt zum Klimawandel bei. 44% des Anteils der Ernährung am Treibhauseffekt werden allein in der tierischen Lebensmittelproduktion verursacht. Das liegt daran, dass sowohl die Produktion von Futterpflanzen als auch die Tierhaltung viel Energie erfordert. Aber auch unter den verschiedenen Tierprodukten gibt es noch Unterschiede: Rindfleisch schneidet gegenüber anderen Fleischsorten schlecht ab. Es verursacht vier Mal soviel CO2 wie Schweine- oder Hühnerfleisch. Daher wird die größte Verringerung der Belastung durch den Verzicht auf Fleisch erzielt, die zweitgrößte mit der Verwendung von Öko-Lebensmitteln. Wer dies berücksichtigt, kann der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, täglich fünf Portionen Gemüse und Obst zu sich zu nehmen, problemlos nachkommen und damit etwas für seine Gesundheit tun.

Bio-Produkte lohnen sich. Ein ökologisch bewirtschaftetes Feld verursacht wesentlich weniger Treibhausgase als ein konventionelles. Darüberhinaus erfolgt in Ökobetrieben eine artgerechtere Tierhaltung, bei der auch auf die Verfütterung gentechnisch veränderter Futtermittel oder Tiermehl verzichtet wird. Der Einsatz von Wachstums- und Leistungsförderern sowie das prophylaktische Geben von Antibiotika sind tabu. „Eine Tatsache die nicht nur den Tieren, sondern auch dem Menschen zugute kommt. Unser Körper wird sonst unnötig mit Hormonen belastet und entwickelt Resistenzen gegen Antibiotika“, so Prof. Kleine-Gunk, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging-Medizin e.V. (GSAAM).

Nachhaltiger und gesünder sind auch saisonale Erzeugnisse: Der saisonale Freilandanbau ist aufgrund des niedrigen Energieaufwands weniger klimabelastend als der Einsatz von beheizten Gewächshäusern. Wer sich saisonal ernährt, bekommt außerdem automatisch eine abwechslungsreichere Ernährung, da nicht immer alle Gemüse und Obstsorten zur Verfügung stehen. Das bedeutet für den Körper eine größere Vielfalt an Nährstoffen.

Der Verzehr von Tiefkühlnahrung sollte ebenfalls vermieden werden, da deren Verarbeitung und die notwendige Aufrechterhaltung der Kühlkette große Mengen an Treibhausemissionen verursachen. Ein Beispiel: Pommes-frites aus dem Tiefkühlfach verursachen im Schnitt 23 Mal mehr CO2-Äquivalente als frische Kartoffeln. Wer zu frischen Kartoffeln greift, ernährt sich also nicht nur gesünder, sondern auch umweltfreundlicher.
Die Empfehlungen des Öko-Instituts IFEU (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) für eine klimaschonende Ernährung: Generell sollte man darauf achten, mehr pflanzliche als tierische Lebensmittel und frische Lebensmittel statt Tiefkühlkost zu essen. Außerdem vorzugsweise ökologisch angebautes, saisonales Gemüse und Obst aus dem Umland. Wegen des großen Verarbeitungsaufwands sollten eher weniger Milchprodukte auf dem Speiseplan stehen. Sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt ist es von Vorteil, Einkäufe stets zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen. So treibt man Sport an der frischen Luft und schützt gleichzeitig die Umwelt.

Wer konsequent klimafreundlich einkauft und isst, kann bis zu 80% des ernährungsbedingten Treibhauseffekts einsparen und gleichzeitig seine Gesundheit fördern.

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