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Brauchtum im Bayerischen Wald einzigartiges Spektakel im Winter

26.01.201112:53 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Brauchtum im Bayerischen Wald einzigartiges Spektakel im Winter
Rinchnach im Bayerischen Wald
Rinchnach im Bayerischen Wald

(openPR) Urig-wilder Hirtenbrauch: Das Rinchnacher Wolfauslassen

Rinchnach (tvo). Würde es im Bayerischen Wald noch wilde Wölfe und Bären geben, würden sie um den Erholungsort Rinchnach im Landkreis Regen einen großen Bogen machen. Denn die kleine Gemeinde ist seit 2009 Weltrekordhalter im Wolfauslassen und seit Jahrzehnten geübt in der lautstarken Vertreibung von wilden Tieren. Mit dem uralten Brauch des „Wolfauslassens“ erinnern die Rinchnacher jedes Jahr am 10. November an frühere Zeiten, als die Hirten den Kühen Glocken um den Hals schnallten, um durch das Geläut Bären und Wölfe von den Weiden fernzuhalten. Aus demselben Zweck schnalzte der Hirte von Zeit zu Zeit mit seiner „Goaßel“. Wenn das Vieh im Spätherbst in die Stallungen getrieben wurde, banden sich die Bauern und Knechte die Glocken selber um und brachten so ihre Freude über die verlustlose Heimkehr der Weidetiere zum Ausdruck. Auch glaubte man damals, mit dem Läuten der Kuhglocken und Schnalzen der Goaßeln die bösen Dämonen vertreiben zu können.

Heutzutage wirkt das lautstarke Schauspiel allerdings nicht abschreckend, sondern anziehend: Tausende von Zuschauern geben sich alle Jahre ein Stelldichein, wenn am Abend vor dem Martinstag mehr als ein Dutzend „Wölfe“ so wird die ganze Gruppe, bestehend aus Hirten, Glockenläutern und Goaßlschnalzern, genannt, am Dorfplatz Aufstellung nimmt. Fast jedes Dorf im Umkreis entsendet einen eigenen „Wolf“ und ist darauf bedacht, einen guten Eindruck zu machen. Nach der Zeremonie läuten die Gruppen die Gasthäuser und Säle im Klosterort Rinchnach ab. Dabei kommt es vor, dass sich die Wölfe ohrenbetäubende Duelle liefern und stundenlang gegeneinander läuten. Das große Wolfauslassertreffen am 10. November ist in der Nachkriegszeit entstanden und ein wohl weltweit einzigartiges Spektakel. Ab 18.30 Uhr läuten die Wölfe nacheinander im historischen Ortskern, alle 15 Minuten ziehen zwei Wölfe in die Hofmark ein und präsentieren sich dem Publikum. Gegen 21.15 Uhr läuten alle Wolfauslasser (550 bis 650 Mann) gemeinsam.

Informationen: Tourist-Information Rinchnach, Gehmannsberger Straße 12, 94269 Rinchnach, Tel. 09921/5878, Fax 09921/6863, E-Mail, www.rinchnach.de.

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